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1 : 1, Der Feldzug von 1806. - 1850 (1855)
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es auch nicht verschmäht, ordnend in das Gewirr des Detailsder Märsche, Gefechte, der Verpflegung rc. einzugehen. Bei-des hatte man in der alten Armee versäumt; man Hatto imFrieden keine Kriegserfahrungen gemacht.

Der Verfasser verkennt nicht, daß nicht allein im Ge-biete des militärischen Lebens Stockungen eingetreten waren,sondern auch der politische Zustand des Vaterlandes sehr-wesentlich das Seinige zu den Ereignissen des Jahres 1806Leigetragen hat; es würde aber zu weit führen, dies Gebietin ein gleich Helles Licht zu stellen. Was geschehen konnte,ist geschehen.

So wie der Krieg von 1806 in seinem Ausgange dasProdukt der vergangenen Zeit, so der Krieg von 1813 derJahre von 1807 bis 1812. Gott gebe, daß nnserm Vater--lande die siegreichen Schlachten der Freiheitskriege nie daswerden, was der siebenjährige Krieg der alten Armee ge-worden ist. Die kriegerischen Episoden der Jahre 1848und 1849, die nur schwächliche Feinde gegenüber zeigten,können uns Wohl nicht zur Sicherheit verführen.

Zum Schluß muß der Verfasser noch die Quellen er-wähnen, deren er sich zu seiner Arbeit bedient hat. Essind außer den Allen zugänglichen gedruckten Werken be-sonders die Wien gewesen, welche aus den gerichtlichenUntersuchungen hervorgegangen sind, die nach dem Kriegegegen Diejenigen eingeleitet wurden, welche durch Kapitu-lation oder sonst wie in feindliche Gefangenschaft gerathenwaren, oder die sich wegen anderer Ereignisse ausweisenmußten, daß sie ihre Schuldigkeit gethan hatten. Wasdaher in dem vorliegenden Werke gegeben worden, beruhtzum großen Theil auf gerichtlich festgestellteu Aussagen.Außerdem hat der Berfasser aber auch die Akten des Ge-