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teil gegen das Hornwerk eingeschnitten, wurden aber ebenfallsdemolirt.
Auch in den Nächten blieb die Artillerie des Platzes vonnun an thätig, so daß der Feind in der Nacht zum 25. wederReparaturen noch neue Arbeiten machen konnte.
Am 25. Juni wurde die Festung vom jenseitigen Weichsel-damm ohne allen Erfolg beschossen.
Am 26. sah man, daß der Feind in der Nacht einen Theilseiner Arbeiten ausgebessert hatte, doch das Wurffeuer zerstörtebald das Werk der ganzen Nacht. Wiederholtes Feuer vomDamm gegen die Festung war wiederum ohne Erfolg.
Am 27. wurden bis Nachmittags die Reparaturen des Fein-des an den zerstörten Laufgräben des rechten Flügels beseitigt.Auf dem linken Flügel, wo die feindlichen Ablösungen bisheretwa 100 Schritt über freies Feld gehen mußten, wurde eine ge-deckte Kommunikation nach dem Trienkethale gearbeitet.
Gegen Abend fanden starke Truppenbewegungen bei Tarpenstatt; man schloß daraus auf irgend eine nächtliche Unternehmung.In der Festung war Alles bereit.
Am 28. Juni um 3 Uhr Morgens meldeten die Jäger-patrouillen die Eröffnung der feindlichen Parallele ll. Sofortwurden Kartätschschüsse nach der Richtung der feindlichen Arbei-ten gebracht und Leuchtkugeln geworfen. Der Feind war bereitsin der Erde. Der rechte Flügel der Parallele stand mit der be-reits fertigen Linie gegen Parsken in Verbindung; der linke Flü-gel ging in die Richtung der Mitte von Neudorf. Die geringsteEntfernung von den Pallisaden des gedeckten Weges betrug 550,die größte Entfernung 700 Schritt.
Auch in der Front des Hornwerks, in paralleler Entfernungvon 550 Schritt hatte der Feind eine Parallele o. gearbeitet undseine Kommunikation nach den anliegenden Thälern genommen.Der linke Flügel lehnte sich an den hohen Weichselthalrand, derrechte Flügel an die Höhen über dem Wege von der Stadt nachder Festung.
Den ganzen Tag über dauerte das lebhafte Wurffeuer derFestung und fügte dem Belagerer vielen Schaden zu, so daß der-