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4 : 2, Der Felzug von 1807. - 1851 (1855)
Entstehung
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Dreißigstes Kapitel.

Die Blokade und Belagerung von Granden;.')

^ ie Festung Graudcnz auf dem hohen und steilen rechten Thal-rande der Weichsel, nach eigener Angabe Königs Friedrichs desGroßen aus 1800 Schritt Entfernung von der Stadt Granden;angelegt, hatte bis ;n»i Jahre 1806 noch keinen Feind gesehen.Nur eine Besatzung in hinlänglichen kasemattirten Räumen insich fassend, war sie in der günstigen Lage weder für die Besatzung,noch für die Borräthe, noch für bürgerliche Bewohner ein Bom-bardement fürchten zu dürfen, mithin einen regelmäßigen Angriffbis zum letzten Augenblick ansdanern zu können, wogegen dieFranzosen, ihre in diesem ganzen Kriege beliebte, und allerdingsunter den gegebenen Umständen auch bewährte Angriffsart, nichtin Anwendung bringen konnten.

Da die Beste Granden; keine 'große Hülfsmittel in sich faßte,welche ihr einen besonderen Werth verliehen hätten, sie keinen festenPunkt ans dem linken Wcichselufer besaß, auch das leicht zu einemfesten Platz wieder herznstellende, günstiger gelegene Thorn, früh-zeitig in die Hände der Franzosen fiel, so ließ Napoleon Gran-

ts S. das Planchen von Grandenz aus dem UebersichtSblatt XVII. unddie betreffende Scction der Schrbtter'schen Karte.