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4 : 2, Der Felzug von 1807. - 1851 (1855)
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Der Major Gneisenau hatte mit Ungeduld der Sendungenglischen Geschützes entgegengesehen, und endlich den LieutenantBiedersee nach England geschickt, um die Absendung zu bewirken,da das Geschütz der Festung durch Zerspringen täglich abnahm,und an Wurfgeschütz von Hause ans der höchste Mangel war.Von Kopenhagen war nichts mehr zu beziehen. Bei der letzte»Sendung von Lazareth- und Laboratorien-Bedürfnissen war an-gedeutet worden, daß dies die letzte Sendung sei. Geld fürdie laufenden Bedürfnisse hatte die Bürgerschaft beigetrieben, aberdiese Quelle war damit auch erschöpft.

Es würde am Schluß dieses Kapitels wiederum der Strei-fereien gedacht werden müssen, welche von der Westseite derFestung in dem berührten Zeitraum unternommen wurden.

Der Feind hatte, um den Streifereien der Garnison mehrEinhalt zu thun, am 2l. Mai die Orte Köslin, Körlin, Romahnund Nangardt, jeden mit 80 Mann des herzoglich-sächsischen Kon-tingents besetzt, denen die Bestimmung geworden war, neben derBildung mobiler Kolonnen, die Transporte auf der großen Straßevon Stettin nach Danzig zu decken. Von Seiten der feindlichenGouvernements in den Marken und in Pommern waren die schärf-sten Weisungen an alle Ortsbehörden ergangen, den Unfug derStreisparteien in keiner Weise zu begünstigen, und die kräftigstenMaßregeln zu ergreifen, um solchem Treiben völlig ein Ende zumachen. Ebenso hatte die von französischem Einfluß geleitete pom-mersche Kriegs- und Domaiueu-Kammer zu Stettin eine Cirku-kar-Verordnung erlassen, in welcher sie Behörden und Bewohnervon Pommern mit der größten Verantwortlichkeit und den schwer-sten Strafen bedrohte, wenn ein Franzose oder Verbündeter dieserNation das Opfer des Räuber- und Mörderkrieges werden sollte,

In dem Bericht an den König sagt der Major Gneisenau:DurchAusfälle war der WolfSbcrg nicht mehr zu retten, da der Feind aus seinemLager eben so schnell zu Hülfe komme» konnte, als wir zum Angriff, einAusfall immer blutig, vielleicht zweifelhaft gewesen wäre, ein Konnnaudautaber seine Kräfte bis zuletzt sparen muß, und bei unser» weitlänftigen Wer-ken der gedeckte Weg ohnedies nur zur Hälfte besetzt werden kann, und dannweder für Außenwerke, noch sür Hauptwall etwas übrig bleibtw