und hatte sein Hüttenlager rechts und links des Dammes, im Ra-velin und den beiden Lünetten Lanenburg.
Die letztgenannten beiden Bataillone sollten sich in der Be-setzung der Lauenburger-Vorstadt ablösen.
7. das dritte Musketier-Bataillon von vao. Borcke besetztedie nicht bedrohte Gelder-Front auf dem linken Ufer der Per-sante, die Morast-Redoute, das Blockhaus beim weißen Krugeund wahrscheinlich auch die Redoute auf dem Strickertsberge.1 Kompagnie lagerte bei der Kuhbrücke, 1 Kompagnie beimBrückenkopf, 2 Kompagnien zwischen dem Rohr-Damm und derMorast-Redoute mit Besetzung der kleinen Schanze an der Rohr-Brücke.
Das Depot von Bailliodz-Kürassieren lagerten hinter derPfannschmiede am Fluß, die Schwadron Wedelt wie früherhinauf der Münde.
Die Schill'sche Infanterie und die Jägerkompagnie nahmennach wie vor die Maykuhle ein, in welcher sie am 22. Mai einHüttenlager bezogen, besetzten das Maschineuhaus und hattenwahrscheinlich auch kleine Detaschements in den vorliegenden Dör-fern, wenigstens ist mit Gewißheit anzugeben, daß in Neu-Werderbei Tage ein Avertissements-Posten von 1 Unteroffizier und 20 Mannstand, der in der Nacht zurückgezogen wurde, um einem Bauern-posten Platz zu machen, so daß das Dorf in der Nacht von derInfanterie nur abpatrouillirt wurde-
Die Ruhe auf dem linken Ufer wurde in der ganzen beob-achteten Zeit nur durch leichte Posten- und Patrouillen-Gefechte,höchstens durch einzelne Demonstrationen unterbrochen.
Sobald der Feind, wie gezeigt worden, die förmliche Bela-gerung gegen die Grenadier-Schanze eröffnet hatte, schritt derMajor Gneisenau sofort zu der Herstellung einer zweiten Ver-theidigungslinie. Es wurden zu dem Ende rückwärts vom Wolfö-berge zwei Schanzen m. und n. in Arbeit genommen, wovon dieeine am Strande, die andere näher am Frauenmarkt auf einerAnhöhe links, vorwärts des Ziegelberges, zu liegen kam. Dieletztere Schanze hatte den Zweck, die Verbindung mit dem Wvlfs-berge zu decken und dem Soutien dieses weit vorgeschobenen Po-