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zog, Lychen rechts lassend, längs der Mecklenburgischen Grenzeüber Fürstenwerder, Straßburg und Rothemühl in die Uckermün-dische Haide und nach Gr. Ziegenort am Papenwasser. In letz-terem Orte erfuhr er, daß bei Ganserin zwei Fahrzeuge mit Salzund Häringen, für die Blokadetruppen vor Kolberg bestimmt, vorAnker lägen. Er ging sofort über das Papenwasser und versenktebeite Fahrzeuge. Durch die waldige Gegend richtete er hieraufseinen Marsch auf Gollnow, nahm in der Nähe des Orts einen ,
Offizier nnd 8 Mann Polen gefangen und erreichte mit diesen 7
am 17. Mai glücklich die Festung.
Am 11. Mai kehrte ein aus Jägern und Kürassieren be-stehendes Kommando unter dem Unteroffizier Grüneberg mit drei ^
dem Feinde bei Neubrück abgenommenen, mit Lebensmitteln bela-denen Wagen nach Kolberg zurück.
Mitte Mai's wollte der Feldwebel Krätschel, durch den Ma-jor Gncisenau aufgemuntert, mit 40 Mann den etwas gewagtenVersuch unternehmen, das feindliche Hauptquartier in Tramm zu U k<überfallen. Das Kommando sollte sich zur See nach Bodenha-gen begeben und von dort durch den Wald nach Tramm gehen,doch wußten die Lootsen, die Gefahr scheuend, den Abgang des ^Feldwebels unter allerlei Vorwänden von einem Tag zum andernzu verschieben, bis die Unternehmung endlich gänzlich unterblieb.
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