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ment im Kehlgraben erhielt es eine Gewehrsalve ohne besondereWirkung. Die mittleren Kompagnien der Grenadiere drangen inden Graben ein, und aus diesem mit der feindlichen BesatzungdeS Logements zugleich in das Innere der Schanze, wo sich nunbei dem mittleren Saillant ein erbitterter, mit Kolben und Ba-jonett geführter Kampf entspann, welchem bald durch die beidenFlügelkompagnien, die das Werk umfaßt hatten, und über Gra-ben und Brustwehr eingedrungen waren, der Ausschlag gegebenwurde. Mit großem Verlust und in großer Verwirrung verließder Feind die Schanze nach kurzem Besitz, von den Grenadierengefolgt. Da der erbitterte Soldat nur wenig Pardon gab, sowurden nur 1 Offizier und 34 Mann, beinahe Alle verwundet,gefangen genommen. Der General Teulis war selbst in derSchanze gewesen und hatte sich durch die Flucht retten müssen.
Der General Loison hatte Miene gemacht mit den Soutienözur Unterstützung vorzurücken, war indessen hieran wohl durch diegegen seine Flanken vordringenden preußischen Abtheilungen zu-rückgehalten worden. Es entspann sich nun ein neues hitzigesGefecht jenseits der Schanze. Tie Dunkelheit und der Umstand,daß sowohl das pommersche Rerservebataillon als die Württem-berger weiße Mäntel hatten, führten zu Verwechselungen und Un-ordnungen und zogen das Gefecht in die Länge, doch endlichwurde der Feind, nach mehrmaligen 'Versuchen sich wieder zusetzen, geworfen und bis an seine Schanzen und Dämme ver-folgt. Die Schill'schen Husaren nahmen an dieser Verfolgunggleichfalls Theil, wandten sich jedoch nach einigen vergeblichenVersuchen dem Feinde beizukommen, als dieser sich in die durch-wässerten Wiesenflecke des Binnenfeldes gezogen hatte, nach demStrande, wo sie die noch zerstreut fliehenden Polen verfolgten,einige tödteten und verwundeten und mehrere Gefangene machten.
Der Major Gneisenau hatte noch eine Kompagnie vom3. Bataillon von Owstien über die Persante Vorgehen und durchdie Hälfte derselben die Sellnower Verschanzungen allarmirenlassen. Es griff dort Alles zu den Waffen und beruhigte sicherst mit anbrechendem Tage.
Um 4^ Uhr Morgens den 18. endete das Gefecht mit be-