fauterie-Regiment') unter dem Obersten Fürste» Sulkowski, dasvom M. Mortier mitgeführte italienische Bataillon und ein nas-sauisches Infanterie-Regiment ein, welches Letzteres indessen be-reits am 27. April durch ein sehr schwaches württembergischesRegiment abgelöst wurde. Am 23. April langte das Sachsen-Weimarsche Bataillon und das Gotha-Altenburg-Meiningsche Kon-tingent, durch Desertion sehr geschwächt, an, so daß erst nach demEintreffen von Verstärkungen am 5. Mai das daraus gebildeteRegiment von 2 Linien- und 1 leichten Bataillon 1000 Mannzähltet)
Nach dem Eintreffen dieser letzteren Truppen nahm das Blo-kadekorps folgende Aufstellung ein:
1. auf dem rechten Flügel in der Nähe des Ostseestraudes,im Stadtwalde, lagerte das polnische Regiment;
2. in der linken Flanke desselben, im Waldfelde, die Nas-sauer, später die Württemberger;
3. Bullenwinkel vor dem linken Flügel, die herzoglich-säch-sischen Kontingente;
4. hinter den Schanzen auf dem Klosterfelde das 2. leichte-und das l. Linien-Jnfanterie-Negimcnt Italiener, und
5. auf dem linken Ufer der Persante das 1. leichte italie-nische Regiment.
Das Hauptquartier des Generals Loison und das des Ge-
t) Nach der oft citirtcn Situation gönörnio tlo In xrnncko arinöo zähltees nur 879 Mann.
2) Das Bataillon Sachsen-Weimar niarschirte mit 707 Mann aus,verlor auf dem Marsch nach Stettin 104 Mann und von dort bis Lands-berg a. W., wo es sich am 5. April mit den übrigen herzoglich sächsischenKontingenten vereinigte, noch 46 Mann durch Desertion Die letztem Kon-tingente, beim Ausmarsch 474 Mann stark, verloren bis zum 8. April 202Mann ebenfalls durch Desertion. Es hatte dies theils darin seinen Grund,daß die Kontingente theilweise ans angeworbenen preußischen Deserteursund Ranzionirten formirt waren, theils in der Abneigung gegen den Dienstim französischen Interesse. Die Wirthe dieser Leute im Preußischen schil-derten ihnen die Drangsale des Krieges in den französischen Reihen mit denschwärzesten Farben und gaben ihnen nicht selten Geld zur Rückkehr in dieHeimath.