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Schill auf einigen Schiffen, die unter feindlicher Bedeckung nachStettin bestimmt waren, genommen hatte, von Gr. Stepenitz überGreiffenberg nach Kolberg zu eskortiren. Auf dem Hinwege warFischer über Sarnow — zwischen Wollin und Gollnow — ge-gangen und hatte daselbst ein feindliches Erekutions-Kommandoaufgehoben. Durch dies kecke Vordringen beunruhigt, detaschirtedie aus Italienern bestehende neue Besatzung von Wollin gegenGollnow und zweigte ein Seiten-Dctaschement von c. 100 Mannrechts nach Stepenitz ab. Die Wache vorwärts des Dammesgegen Wollin, der einzige Zugang zu Stepenitz von dieser Seite,hielt den Feind so lange auf, bis das vereinigte Detaschementder Volontairs Kayser und Fischer, etwa 50 Mann stark, zuHülfe eilen konnte. Der Feind, welcher den Damm nicht sorci-ren konnte, hatte sich so eben angeschickt, das dünne Eis zu bei-den Seiten des Dammes zu überschreiten, als er mit Heftigkeitangegriffen, geworfen und bis zur Köckeritzer Papier-Mühle aufder Straße von Wollin nach Gollnow verfolgt wurde, und umnicht gefangen zu werden, den dortigen tiefen Bach durchwatete.1 Offizier, 14 M. fielen in die Hände der Preußen und 2 M.wurden erschossen. Der Volontair Fischer zog mit allen Gefan-genen, den Kanonen und Vorräthen nach Kolberg ab.
In dieser Zeit war es, wo der General Victor durch einenBefehl Napoleons vom 4. Januar bestimmt worden war, sich vonder großen Armee nach Stettin zu begeben, daselbst die badischenTruppen und die 1. polnische Nord-Legion, zusammen 10,000 M-,zu vereinigen, um mit ihnen vor Kolberg zu rücken, den Platzzu blokiren, die Badener davor stehen zu lassen und mit denPolen, im Verein mit der Division DombrowSki, Danzig zu be-rennen. In Arnswalde am 12. Januar Nachmittags, wo derGeneral in der Post-Erpedition auf dem Rathhause frische Pferdeerwartete, wurde seine Anwesenheit mehreren Ranzionirten, diesich nach Kolberg begeben wollten, verrathen. Während sie dieReisewagen umstanden, versuchte der General mit seinem Adjutan-ten die Flucht, wurde indessen außerhalb der Stadt von einigenBewohnern angehalten und zurückgebracht, von wo er unter ge-höriger Bedeckung von Ranzionirten, aber auch in Begleitung