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4 : 2, Der Felzug von 1807. - 1851 (1855)
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Der Jngenieur-Hauptmann Wähzold mit einem Kavallerie-Offi-zier ging nach Glatz ab, während gleichzeitig der Graf Götzenden Lieutenant Grafen Einsiedel nach Silberberg sandte, nm demKommandanten mitzutheilen, daß Jervme die Neutralität der Stadtanböte, und man daher auf eine der Vertheidigung unschädlicheWeise mit dem Feinde unterhandeln möchte.

Während dieser Unterhandlungen sollte ein Waffenstillstandstattfinden; dessenungeachtet erlaubte sich der Feind, der Stadtimmer näher zu rücken. Mündliche Abweisungen fruchteten nicht;die Gegenwehr mußte eintreten. Der Feind besetzte alle Häuserund Bauerhöfe des Torfes Schönwalde von der Kirche bis zurStadt stark mit Infanterie, und die beiden Schützenkompagnienwürden sich nicht haben halten können, wenn nicht die niederenBatterien und die deS Spitzberges und Hvhensteines die Stadtkräftig flankirt, und die nächsten Bauerhöfe von Schönwalde durchKugel- und Kartätschfeuer vom Feinde sofort gereinigt hätten, derhierauf diese Gehöfte in Brand steckte, und dadurch dem Feuerder Werke mehr Spielraum schuf.

Am 27. Juni zeigte sich eine neue feindliche Kolonne in derGegend von Schönwalde, und gleichzeitig erblickte man eine an-dere starke Kolonne von Gabersdorf aus, über den HeinrichauerKalkbruch auf den sogenannten Kalkhöhen, welche das daselbstaufgestellte Piket überfiel und 2 Mann gefangen nahm. Sofortfeuerten alle dahin Einsicht habenden Batterien und wiesen denFeind mit Verlust zurück. Die Einschließung von Silberberg warsomit am 27. Juni vollendet.

An diesem Tage kehrte der Hanptmann Wähzold von Glatzzurück; der Graf Götzen hatte den Kommandanten auf das ver-wiesen, was ihm Ehre und Pflicht geböten, das Verhalten vonGlatz dürfe ihm nicht maßgebend sein. Der genannte Hanpt-mann ging sogleich in das Hauptquartier des Generals Deroy,um wegen Neutralität der Stadt zu unterhandeln, und die be-reits geäußerte Willensmeinung des Kommandanten über eineKapitulation zu wiederholen. In Betreff der Neutralität verlangteder feindliche General, daß er sowohl die Stadt als die Kasernenje mit Kommandos von l Offizier und 25 Mann besetzen dürfe;

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