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4 : 2, Der Felzug von 1807. - 1851 (1855)
Entstehung
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den, daher auch die Wiesen, welche die rechte Flanke der SchanzeNr. 9. auf dem Kreuzberge durch ihre Ueberschwemmung deckensollten, noch passirbar waren.

Bei der Schanze Nr. 9 , welche der Lieutenant Ehrenbergin der Nacht zum 24. mit einigen 5>0 Greuadierschützen der Di-vision Gayl, 32 Mann der Kompagnie Polczynski und einigen70 Jägern der eigenen Kompagnie besetzt hatte, waren die Vor-posten auf 200 Schritt Entfernung von der Schanze, und längsdes bebuschten Hansdorfer Wassers ausgestellt, die einzelnen Postennur 60 Schritt von einander entfernt, aber dessenungeachtet derZwischenraum, wegen des hohen Getreides, nicht beobachtet. 24 M.hielten eine kleine Flesche, etwa 20 Schritt vom Jnondationsdamm,rechts rückwärts der Schanze besetzt. Der Lieutenant Ehrenberghatte Anstalten getroffen, das Getreide durch die Besatzung ab-hauen zu lassen, war indessen in der Ausführung durch die Aeu-ßerung des Kreis-Direktors Lüttwitz, daß man das Getreide fürdas viele Schlachtvieh in der Festung erhalten möchte, behindertworden.

Ungefähr um 11 Uhr in der Nacht bezog sich der Himmel;es fing an stark zu regnen und wurde sehr finster. Nach Mit-ternacht hörte der Regen auf, der Mond trat hervor, wurde aberöfter durch die vom Winde gejagten finsteren Wolken verdeckt,während sich auf die Höhe stellenweise ein dichter Nebel legte,welcher jede Umsicht verhinderte. Tie preußischen leichten Trup-pen hatten weder Regenmäntel noch Ncgendeckel für ihre Gewehre,daher diese auch bei dem nachfolgenden Gefecht zum großen Theilversagten.

Sturm des verschanzten Lagers vor Glatz in derNacht zum 24. Juni.

In der That war es die Absicht des Feindes in der Nachtzum 24. das verschanzte Lager anzugreifen.

Bereits am 23. Morgens hatte Jervme in der Begleitungdes Generals Vandamme noch einmal das verschanzte Lager re-kognoszirt und bald darauf wurde die Disposition zum Sturmertheilt, welcher in der Nacht um 1 Uhr stattfinden sollte. Der