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seiner Muthmaßung benachrichtigen, und zugleich sagen: „daßwenn er nicht mit Gewißheit darauf rechnen könne, sich in denSchanzen zu behaupten, er sich mit einbrechender Nacht in dieFrankensteiner Vorstadt (?) zurückziehen möge, vou wo aus er, derGraf, an dem andern Morgen das Lager zurückzuerobern versu-chen wolle." Der Major Puttlitz ließ antworten: „bei der vor-trefflichen Stimmung und der so oft bewiesenen Tapferkeit derTruppen, und bei der Kürze und Helle der Nächte — es warMondschein und klarer Himmel — hoffe er mit Sicherheit, sichbehaupten zu können, wenn man ihm nur erlaube, den Feind ausNeuländel wieder zu vertreiben, und die zunächst an der Neiße-furth belegenen Häuser in Brand zu stecken, indem er von dort-her den Hauptangriff erwarte." — Der Graf genehmigte dies,und um 9 Uhr Abends wurde Neuländel in Brand gesteckt.
Ganz spät schickte der Graf noch einmal hinaus, und ließbefehlen, daß Alles auf der Hut sein solle, worauf der MajorPuttlitz melden ließ, daß die Hälfte der Truppen mit dem Ge-wehr in der Hand an der Brustwehr, und nur die andere Hälfteder Truppen völlig augezogen in den Hütten verbleiben solle.
Nach dem Bericht deS Ingenieur-Lieutenants Vigny warendie Schanzen Nr. 1-, 2-, 3., 4-, 5., 6., 7. und 9. vollkommenfertig, die Kehlen derselben aber nur durch eine starke Verzäu-nung geschlossen, welche lediglich dem Andrange der Kavalleriewiderstehen konnte. Die Arbeit an der Schanze Nr. 8. war bisauf eine Oeffuung in der Barriere der Kehle ebenfalls beendet,dahingegen die Reserve-Schanze Nr. 10. auf den Punkten, wo dieArbeit am weitesten vorgerückt war, bis zur Hälfte fertig, au eini-gen Punkten aber erst im Anfänge begriffen. Von den in derGrafschaft ausgeschriebenen Eggen war nicht die Hälfte herbeige-schafft und diese zwischen den Schanzen Nr. 3. bis dir. 8. neben ein-ander hingelegt worden, ohne sie bei dem Mangel an Zeit auchnur im Geringsten befestigen zu können. Die wenigen Arbeiter,welche dem Lieutenant Vigny am 23. zu Gebote standen, arbei-teten nebst einem Theile der Mineurs au dem Jnondationsdammzur Anstauung des Hansdorfer Wassers rechts von der SchanzeNr. 9.; es sollte dieser Damm erst in der Nacht geschlossen wer-