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4 : 2, Der Felzug von 1807. - 1851 (1855)
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Staats zu gewinnen, und welche Partie als die zweckmäßigste zuergreifen sei.

Der Feind hatte sich in der vergangenen Nacht auf demSpittelberge so geschickt cingegraben, daß man mit den bestenAugen den Punkt der Haubitz-Batterie nur so lange bemerkte,als der Blitz des Pulvers dauerte. Durch anhaltende Aufmerk-samkeit brachte es der Lieutenant Fritze, Kommandant der Artille-rie des Schäserberges, dennoch dahin, zu bemerken, daß der Feinddie Geschütze, sobald sie abgefeuert waren, hinter den Kamm derHöhe zurücknahm, und nach dem Laden, in einem dazu gemachtenEinschnitt, eiligst vorbrachte, richtete und abfeuerte. Der gedachteOffizier richtete vom Schäferberge 6 12Pfünder, 424Pfän-der und 2 50pfündige Mörser nach jenem Einschnitt, und ließauf ein verabredetes Zeichen eine Salve geben. Ein feindlicherArtillerie-Offizier und mehrerre Artilleristen wurden getödtet, 2 Hau-bitzen demontirt, und die Batterie erschien nicht mehr ans der Höhe-Es zeigte sich bei dieser Gelegenheit die elende Bauart des Schä-ferberges, indem durch die Erschütterung von der Salve an vierverschiedenen Stellen große Stücke der Bekleidung der Enveloppeeinstürzten.

Am Abend des 22. sandte Jerome noch einmal ein Schrei-ben an den Grafen Götzen, worin er gegen denselben äußerte,daß es nicht in seiner Macht stände, weder das Bombardementder Stadt abznwenden, noch auf einen Waffenstillstand ohne Ka-pitulation einzugehen, daß er alsbald das Lager angreifen undnehmen werke, da cs ihm nicht an Menschen hierzu fehle, daßer aber dennoch vorher zu unterhandeln wünsche, und hierzu einenWaffenstillstanv von Mitternacht bis 4 Uhr Morgens des 23.anböte Der Graf Götzen, selbst zu krank, um die Unterhand-lungen zu betreiben, sandte den Obersten Albert, als den einzigenhöheren Offizier der Garnison, welcher der französischen Spracheganz mächtig war, in Begleitung eines Offiziers mit einem Ant-wortschreiben an Jerome ab, worin er demselben anzeigte, daß erden Obersten bevollmächtigt habe, auf seine Vorschläge einzugehen, daß aber die Stabsoffiziere der Garnison Glatz auf kei-nem Fall in eine Kapitulation willigen würden, wenn nicht sehr