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4 : 2, Der Felzug von 1807. - 1851 (1855)
Entstehung
Seite
379
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Soutien blieben im Grunde von Rothwaltersdorf, um den Arugriff der Silberberger Truppen zn unterstützen und den GeneralLefebvre im Debouchiren auszuhalten. Das Dorf Hollenau wurdezur Deckung des Rückzuges durch Linien - Infanterie aus Glatzbesetzt. Durch diese Erscheinung des Generals Lefebvre rettetesich der vordere Theil der Kolonne des Generals Perncti. Derabgeschuittene Theil, eine Kompagnie des baperschen Leibregimeutsund die würtcmbergischen Schützen, so wie die feindliche Kaval-lerie, diese bereits vom Major Stößel gefolgt, wandten sich aufNeurode, um dort einen Ausweg zu suchen. Sie stießen in die-ser Bewegung bei Neurode auf die Kavallerie des RittmeistersBieberstein und die Kompagnie Offeney. Die preußische Kaval-lerie hieb sogleich in die Avantgarde ein, und warf sie über denHaufen; die Kompagnie Offeney zwang den Feind zum Umkeh-ren, nachdem die feindliche Kavallerie durch den Major Stößelgeworfen und verjagt worden war. Bald sah sich die feindlicheInfanterie von allen Seiten angegriffen; sie vertheidigte sich nocheine Zeit lang hartnäckig, wurde aber dennoch niedergemacht, ge-fangen oder versprengt, wobei sich die Kornetts Graf Wedell undHanel, und der Lieutenant Prittwitz I. besonders auszeichneten.Dcrbayersche Major Leibelfing, 6 Subaltern-Offiziere, 218 MannBayern und Württemberger, wurden im Ganzen gefangen genom-men; der Verlust des Feindes an Todten war sehr bedeutend;viele Versprengte retteten sich in den Wäldern und über die böh-mische Grenze Der preußische Verlust war verhältnißmäßig nurunbedeutend. General Lefebvre begnügte sich, die auf den Höhenaufgestellte preußische Infanterie zn kanouiren, und als der GrafGötzen sich abzog, die Arriergarde zu drängen, ohne ihr Verlustezuzufügen.

Dem feindlichen General Perneti war es endlich doch gelun-gen, den Lieutenant Negro mit den geretteten Effekten aufzuheben,und mit sich zu führen. Es wäre leicht gewesen, diesen Offizierwährend des Gefechts bei Rothwaltersdorf zu befreien, wenn nichtdie preußischen Truppen den Wagen, auf welchen er transpor-tirt wurde, für einen bloßen Vorspannwagen betrachtet hätten.Da der rc. Negro in bürgerlicher Kleidung gefangen genommen