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Der Major Stößel folgte mit der Kavallerie und de» Kom-pagnien Stengel und Freyburg; der Major Görtz hatte sich mitden Kompagnien Ehrenberg, Polczinski und Stillfried auf Noth-waltersdorf in Bewegung gesetzt, wohin der Feind sich gewandthatte, und mit dem Rittmeister Bieberstein bereits engagirt schien.Der Graf Götzen sandte sogleich die so eben eintreffende DivisionGayl, die Kompagnien Clausewitz und Sell, zusammen etwa > 50Mann und 30 Ulanen dem Major Görtz nach, mußte aber die3pfdge. Kanone, welche der Lieutenant Gayl mit sich führte, derüblen Wege wegen, nach Hollenau znrückschicken. —
Der Rittmeister Bieberstein hatte beim Eintreffen des Befehlszum Angriff, sogleich alle disponible Kavallerie, etwa 100 Husa-ren, und die Kompagnie Offency, rechts gegen Neurode gesandt,um dem Feinde jeden Rückzug zu nehmen; mit den KompagnienRekowski, Reichmeister und Jngenheim, zusammen etwa 250 M.,ging er den geraden Weg auf Rothwaltersdorf vor. Bei diesemDorf hatte der General Perneti Halt gemacht, statt zu eilen, Ga-bersdorf zu erreichen. Der Rittmeister stieß daher daselbst aufden Feind, der sich mit ganzer Uebermacht auf ihn warf, und ihnsogleich bis an den Rand des Waldes gegen Silberberg zurück-drängte, im weitern Vordringen aber etwa < Stunde aufgehaltenwurde, bis das Feuer der Schützen der Glatzer Infanterie imRücken hörbar wurde. Der Rittmeister Bieberstein ging wiederzum Angriff vor, die Kompagnie Rekowski stürmte mit Bajonettund Kolben den Eingang von Rothwaltersdorf, und sprengte diefeindliche Kolonne in der Mitte. In diesem Augenblick eilten dieKompagnien Ehrenberg, Polczinski, Freyburg und Stengel in dasDefilee hinab, um den vordem Theil der feindlichen Kolonne an-zugrcifen, als der Graf Götzen gewahr wurde, daß der GeneralLefebvre mit bedeutenden Kräften deS ObservationS-Korps, zurUnterstützung heranrückte, und im Begriff war, in zwei Kolonnendurch Gabersdorf zu debouchiren. Sogleich befahl der Graf denAngriff einzustellen, und mit den genannten Kompagnien unddenen des Lieutenants Gayl in einem Gliede formirt, die Höhenüber Gabersdorf zu besetzen, um dem General Lefebvre zuimponiren; nur die vorangegangenen Schützen mit einem kleinen