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berg und zur Sicherung der Belagerungen von Neiße und Kosel,gegen Unternehmungen aus der Grafschaft Glatz, immer mehr er-kannt, da obenein von diesem Punkte aus nach allen bedeuten-den Orten Schlesiens gute Straßen abgehen. Da der Ort selbstsich nicht zur Bertheidigung eignete, weil er von allen Seiteneingesehen wird, so hatte man auf dem Plateau der Pause aufder Straße nach Wartha ein verschanztes Lager gearbeitet, dasaus drei in der Kehle pallisadirten und durch gebrochene Linienmit einander verbundenen Lünetten bestand, welche vor sich, querüber die Straße, ein Ravin fanden, das gewissermaßen als Vor-graben diente und nach den Werken hin nur schwierig zu er-steigen war. Zur mehreren Sicherheit und Freiheit der Bewe-gung wurde das Defilee von Wartha durch Befestigung der imNorden der Stadt aufsteigenden Höhen mittelst 4 Erdwerke, welchedie Straße von Glatz, das Thal der Neiße und die Stadt be-herrschten, sestgehalten, bei Kamenz ein Brückenkopf über die Neißeangelegt, bei Patschkau zur Beobachtung des Debouchecs vonReichenstein ein Posten von 2 Bat. und 1 Schwadr. ausgestellt,alle Fürthen der Neiße bis Wartha hin beobachtet und nach undnach alle Truppen, die nicht vor Neiße und Kosel beschäftigtwaren, bei Frankenstein zusammengezogen.
Das sächsische Infanterie-Regiment Niesemeuschel wurde zumBelagerungskorps vor Neiße gesandt. —-
Der Graf Götzen erhielt um diese Zeit von der baircuth-schen Grenze die Nachricht, daß der Feind daselbst mehrere Offi-ziere, wegen Verdachts der Theilnahme an Insurrektions-Projek-ten, gefänglich eingezogen habe, um ihnen den Prozeß zu machen.Da die Provinz nur durch schwache feindliche Truppen-Abthei-lungen besetzt sein sollte, und auch die geringste Diversion injener Gegend für die schlesischen Angelegenheiten günstig einwir-ken konnte, so genehmigte der Graf das Gesuch des LieutenantsFalkenhausen I-, ehemaligen Adjutanten des Generals Gr. Tauen-tzien, nach der baireuthschcn Grenze gehen zu dürfen, um einigeTruppen zu sammeln, und seine braven Kameraden aus den Hän-den der Feinde zu befreien. —
Der Lieutenant Negro erfuhr in Hirschberg, daß am 20. Mai
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