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4 : 2, Der Felzug von 1807. - 1851 (1855)
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dem schwachen Feinde, der Festung jede Verbindung nach Mißenabzuschneiden.

Auf dem rechten Oder-Ufer ist die Gegend durch die beidenArme des Klodnitz-Baches, welche sehr sumpfige Ufer hatten, unddurch den Klodnitz-Kanal eingeschlossen, und das so eingeschlosseneTerrain noch mit sumpfigen Wiesen durchschnitten. Von diesenGewässern und von dem Kanal hatte, wie bereits erwähnt, derFeind alle Brücken abgebrochen und verschanzte Pikets dahinterpostirt, die an den Gewässern liegenden Dörfer besetzt und durchAufwürfe, Barrikaden rc. gegen die Festung abgeschuitten.

Auf der linken Oder-Seite ist die Gegend von Kobelwitz biszur Straße nach Rheinsdorf durch viele kleine Gewäfier und Grä-ben in sumpfigen Ufern, und durch morastige Wiesen und Drücherdurchschnitten; überdem war aber auch diese Gegend dadurch, daßdie kleinen Gewässer, welche der Oder zugehen, abgedämmt wor-den, überschwemmt, oder doch aller Orten sehr durchweicht, so daßnur schwer durchzukommen war. Die Gegend hinter dem Dem-bower-Damm bis an die Straße nach Rheinsdorf, stand völligunter Wasser. Auf der Straße nach Rheinsdorf war die Brückeüber das Mühlwasser abgebrochen, das Dorf doppelt barrikadirt.Die Gegend vor der Wiegschützer-Redoute, zwischen den Straßennach Rheinsdorf und nach Wiegschütz, war völlig überschwemmt.Die Straße nach Wiegschütz war durchschnitten; hinter dem Auf-wurf mit 2 Schießscharten stand ein feindliches Piket, das ausdem besetzten Dorfe leicht unterstützt werden konnte. Tie Gegendendlich zwischen der Wiegschützer-Straße, dem Dorfe Wiegschützund Rogau bis au die Oder, war dergestalt mit Morast, Wiesenund Gräben durchsetzt, und durch das seit Februar fortgesetzt ausdem Wiegschützer-Teich abgelasscne Wasser so ersäuft, daß eigent-lich nur noch der Weg nach Rogau brauchbar genannt werdenkonnte; doch führte auch dieser Weg über mehrere Gräben, derenBrücken der Feind abgeworfen hatte. Nogau war besetzt; einPosten stand bei der Stadt-Ziegelei. Die auf dem Sandhügelim Bruch zwischen Wiegschütz und Rogau aufgeworfene Schanzesicherte die Verbindung zwischen beiden Orten, und flankirte denWeg nach Wiegschütz.