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4 : 2, Der Felzug von 1807. - 1851 (1855)
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dem Feuer der detaschirten Werke Nachmittags nach den umlie-genden Dörfern Glumpenau, Woitz, Kohlsdorf, Tschauschwitz,Gießmannsdorf, Stephansdorf, Nowag nnd Senkwitz zurückzog.Der General Vandamme hatte anfänglich die Absicht gehabt, dieFestung auf der Nordseite anzugreifen, um so zuerst die daselbstliegenden Retranchements und dann die Festung selbst zu erobern,weil das Land auf dem rechten Neiße-Ufer dergestalt in Folgedes eingetretenen Thauwetters überschwemmt war, daß es unmög-lich schien, daselbst die Laufgräben zu eröffnen und Batterien zuerbauen. Da man indessen im Hauptquartier des 9. Korps an-derer Ansicht war, so mußte der General seine Ungeduld zügelnund jener Ansicht nachgebcn, wogegen auf der andern Seite zu-gestanden wurde, daß eine kleine Parallele auf dem linken Neiße-Ufer gegen das Fort Preußen, zur Ablenkung der Kräfte der Be-satzung von der Haupt-Attake, eröffnet werden könne.

Als man die. Brücken über die Neiße bei Ottmachau undWoitz von der Besatzung zerstört fand, ließ der General Van-damme eine Brücke zwischen letzter», Dorf und Glumpenau Her-stellen, sie durch eine starke Abtheilung besetzen und

am 2^1. Februar den größeren Theil seiner Truppen aufdas rechte Neiße-Ufer übergehen, die Dörfer Grunau, Kupfer-hammer, Bielau und Steinhübel besetzen, und nur so viel Trup-pen auf dem linken Ufer zurück, als nothwendig waren, um denPlatz eingeschlossen zu behalten und den Schein-Angriff gegen dasFort Preußen zu führen. DaS Hauptquartier kan, nach Bielau.

Ueber die Maßregeln des Feindes zur Deckung der Bela-gerung gegen Glatz und Silberberg hat nichts ermittelt werdenkönnen. Der Patrouillengang auf Wartha, Reichenstein re. warsehr regelmäßig; öfter erschienen auch größere Abtheilungen, dochzeigte sich bis Mitte März nirgends eine feste Aufstellung zu die-sem Zweck, und die preußischen Streifparteien gingen daher un-gehindert über Wartha nach Frankenstein, Ottmachau rc., ohneauf bedeutende feindliche Truppenmassen zu stoßen.

Die Festung Neiße wird durch die Neiße in eine niedereoder Wasserbesestigung auf dem rechten, und in eine Bergbefesti-IV. 15