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4 : 2, Der Felzug von 1807. - 1851 (1855)
Entstehung
Seite
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die nächsten feindlichen Batterien kräftig beschossen, um dem Feindedas Einfuhren frischer Munition und die Herstellung der beschä-digten Batterien zu erschweren.

Um 1^ Uhr in der Nacht wurde das Beschießen und Be-werfen der Werke und der Stadt, mit einer Unterbrechung von57^ Uhr, bis um l Uhr Mittags am 25. fortgesetzt, ohnedaß Feuer ausgekommen wäre. Eine Kanonenkugel, welche durcheine Schießscharte ging, tödtete 2 und verwundete 3 Artilleristen.Auf der Kobelwitzer-Redoute mußten 180 Arbeiter zur Herstel-lung der Batterien, zum Einschneiden von Schießscharten rc-, undder Artillerie der Stadt 40 Arbeiter gestellt werden.

Da es in der Nacht gefroren hatte, so hatten die Festungs-gräben während des Bombardements aufgeeist werden müssen.

In der Nacht zum 26. begann das feindliche Feuer wie-derum um 3 Uhr und dauerte bis 5 Uhr Morgens; der Feindschoß zugleich mit glühenden Kugeln, ohne daß ein Brand ent-standen wäre. Da von den Bürgern keine Hülfe zum Löschenzu erwarten war, so mußten fortgesetzt eine Feuerwache von 1 Of-fizier und 26 Mann, und eine Feuer-Reserve von 2 Offizierenund 124 Mann in Bereitschaft gehalten werden.

Am 26. schwieg der Feind, um mehrfacher Arbeiten im Parkwillen, und beschäftigte nur die Kobelwitzer-Redoute durch Ge-wehrfeuer. Die Festungs-Artillerie war desto thätiger, und be-nutzte zugleich die Ruhe zur Instandsetzung der Batterien, zumEinschneiden von neuen Schießscharten und dem Bau von Tra-versen. 50 Eisbauern wurden der Artillerie als Handlanger über-wiesen, um dieser Waffe, deren Mannschaft gar nicht mehr vonden Wällen kam, einigermaßen den schweren Dienst zu erleichtern.Die Mörserblöcke erwiesen sich so schlecht, daß sie nach einigenWürfen unbrauchbar wurden. Das Ober-Kriegskollegium hattebei früheren Beschwerden Abhülfe versprochen, aber nicht gewährt.

Es war wieder Thauwetter eingetreten. Der Kommandantwar erkrankt.

In der Nacht zum 27. bombardirte der Feind von 2 bis6^ Uhr, doch nur von den Batterien Nr. 3-, 8 und 1. Das Haupt-Augenmerk des Feindes war auf die Rheinsdorfer-Kasematte, wo