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DaS Eis auf den Gräben fing an passirbar zu werden, undjetzt erst entschloß sich der Kommandant den gedeckten Weg zubesetze». Da man aber gewahr wurde, daß der Feind durch ei-nige Grenadier-Bataillone (wahrscheinlich das bayersche Leib-Regi-ment) verstärkt worden war, und seltsamerweise daraus schloß,daß er den Sturm beabsichtige, der bei den zugefrorncn Grabensehr zu fürchten war; da man ferner bemerkt haben wollte, daßder Feind Mörser und Bomben nach dem Grüninger-Grundetransportirt habe, um allem Anschein nach die Stadt einzuäschern,und da zugleich die Truppen ohne sicheres Unterkommen undgänzlich erschöpft waren, so beschlossen die beiden Kommandanten,die angebotene Kapitulation anzunehmen, die am 16. Januar ab-geschlossen wurde. Am 17. wurde der Platz übergeben; die Gar-nison defilirte vor Jerome, der von BreSlau herbeigekommen war.
Man machte der Kommandantur zum Vorwurf;
1) daß sie verabsäumt hatte, in Vs Monaten vom Be-ginn der Armirung bis zur Einschließung — dafür Sorge zutragen, der Besatzung durch Holzbauten ein sicheres Unterkommenzu schaffen, die Angesehenen Stellen des Hauptwalles zu sichern,die Bresche vor dem Bastion Pommern mit den Hülfsmitteln zuschließen, welche ein nasser Winter noch gestattete;
2> die ciugezogenen Kantonisten nicht ererziert und
3) den pallisadirten gedeckten Weg nicht besetzt zu haben.Es würden hierzu etwa 70 — 80 Mann erforderlich gewesen sein,welche als Vorposten der Besatzung vollständige Sicherheit ge-währt haben würden, so daß es nicht nothwcndig wurde, fortge-setzt die ganze Garnison auf den Wällen zu behalten, welche Be-setzung ferner den Feind verhindert haben würde, an den Grabenheranzuschleichen und das Aufeisungsgeschäft zu stören. Nur dieUnsicherheit im Graben hielt die Kommandantur vom Aufeisendesselben zurück. Bei gehöriger Benutzung des grdccktcn Weges,bei einem zweckmäßigen Patrouilleugaug der bis kurz vor der Ein-schließung in der Festung befindlichen Kavallerie würde man sich,ohne Abspannung der Kräfte der Garnison, genügend gegen Ueber-rumpclungen geschützt haben;
4) die Festung ohne Kricgsrath übergeben zu haben-
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