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von ihnen wenig zu erwarten war; überdies fehlte es an hin-reichenden Plätten zum Aufcisen. Auch selbst bei guten Aufei-snngs-Anstalten würde solches auf den seichten Oderstellen zuletztnicht mehr zu bewirken gewesen sein." — Wir können nicht um-, hin hier zu bemerken, daß, nach dem Tagebuch des GeneralsLindener, am 3. Januar das Wetter wieder gelinder wurde, undOker und Wassergräben offen blieben. War der eiugetretene Frostin seiner Dauer allerdings ein Grund zur Kapitulation, wenndas Aufeisen wirklich unmöglich wurde, so mußte dieser dauerndeFrost doch erst abgewartet werden, Oder und Gräben doch erstzugefroren sein, bevor man die Kapitulation für nvthwcndig er-achtete. Erst am 13. Januar trat aufs Neue Frost ein, so daßjedenfalls bis zum 16. die Kapitulation zurückgehalten werdenkonnte. War die Möglichkeit vorhanden, das Wasser durch Auf-eisen offen zu erhalten, so brachte der Frost nur Vortheile für dieBesatzung, denn die Belagerungs-Arbeiten hatten dann von selbstein Ende.
Als besondere Fehler hatte man dem Gouvernement zur Last* gelegt:
1) Verabsäumte Verstärkung der Besatzung durch Entlassungder 2n00 vom Marsch nach Graudenz zurückgekehrten Rekruten,um sie, auch ohne Waffen, als Handlanger, Ersatz für Kranke,Deserteurs rc. zu benutzen.
2) Das Verlassen der Außenwcrke, welche sämmtlich mitbreiten und tiefen nassen Gräben versehen, also vollständig sturm-frei waren. Die Angabe, daß zur Festhaliung der Außenwerkedie Garnison zu schwach gewesen sei, war unbegründet, da cs beinahen Gräben doch nur darauf ankommt, hinlängliche Besatzun-gen in den Werken zu besitzen, um die Gräben der Länge nachzu bestreichen, und angemessene Reserven zu behalten, um denstürmenden Feind, der doch nur an einzelnen Orten und mit gro-
, ßem Zeitverlust über geschlagene Brücken in schmalen KolonnenVordringen kann, mit dem Bajonett zurückzuwerfen. Zu alle deml war die Besitzung aber vollständig genügend, ohne ihre Kräfte
, Zu sehr anzuspannen. Der Rückzug aus den Außeuwerken, wenn
ch sie nicht mehr gehalten werden konnten, nach dem Hauptwall,
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