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gänzlich veränderte Gesinnung des Gouverneurs, befahl die so-fortige Fortführung der Arbeiten an den bereits begonnenen neuenBatterien, und crtheilte folgende Disposition für die Belagerungs-truppen ans dem linken Oder-Ufer:
„Der Gouverneur von Breslau hat den Waffenstillstand,den er selbst begehrt hatte, gebrochen; er entsagt heute jeder Kapi-tulation, während er gestern begehrte, den Platz zu ubergeben.Dieses sich widersprechende und unüberlegte Verhalten ist mir einBeweis von seiner Unzurechnungsfähigkeit und zwingt mich zuaußerordentlichen Maßregeln, um die Statt zu bezwingen unddie Besatzung zu unterwerfen."
„Der General der Artillerie trifft die erforderlichen Anord-nungen, daß morgen bei Tage alle Batterien zum Tchuß bereitsind; er sorgt besonders dafür, daß die in den Batterien stehen-den 24- und l2pfünder auf beiden Ufern mit glühenden Kugelnschießen können."
„Morgen um b Uhr beginnt das Feuer und wird bis k> Uhrunterhalten, weiter von Mittag bis 4 Uhr und von Mitternachtbis zum Eingang neuer Befehle."
„Die württembergische Division des G--L- Seckendorf behältdie gegenwärtige Stellung, mit dem rechten Flügel an der Oder,mit dem linken an der Straße aus Gabitz, besetzt. Ihre Postenverbinden sich daselbst mit dem rechten Flügel der bayerschen Di-vision des Generals Minucci. Der wichtigste Dienst der Divi-sion Seckendorf besteht in der Bewachung aller Thore und Aus-gänge der Festung zwischen der Oder und Gabitz, i» der Beob-achtung aller Wege, die dahin führen, daß Niemand weder ein-noch ausgelassen wird, unter welchem Vorwände cs sei. AlleVerbindung mit der Besatzung ist abgebrochen; ich werde nurParlamentairs annehmen, wenn die Garnison sich sofort aufGnade und Ungnade crgiebt; daS rasende Benehmen des Gou-verneurs zwingt mich zn solcher Strenge.-"
„Der G -L. Seckendorf wird dem Kommandirendeil der Vor-posten, dem Brigadier Neubronn, befehlen, die größte Wachsam-keit zu beobachten und seine Truppen dergestalt auszustellen, daßjedem Ausfall mit Leichtigkeit begegnet werden kann- Die bei