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4 : 2, Der Felzug von 1807. - 1851 (1855)
Entstehung
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terialien nach der Ohlauer-Vorstadt gebracht worden, sowohl die,welche zur Ueberbrücknng des Vorgrabens, als zur sofortigen Fest-setzung in der Enveloppe erforderlich waren. Um 1 l Uhr in der'Nacht hatte sich der General H^douville mit den Generalen Van-damme und Pernety und dem Obersten Blein ebenfalls nach derOhlauer-Vorstadt begeben, um die noch erforderlichen Anordnun-gen an Ort und Stelle zu treffen.

Die Disposition zum Angriff bestimmte Folgendes: EineKolonne von 2 württembergischen Bataillonen sollte auf den zuschlagenden Brücken die nicht bekleideten Wälle ersteigen, gegendas Ohlauer-Thor Vordringen, sich desselben bemächtigen, unddem General Minucci, an der Spitze von 3 bayerschen Infan-terie-Regimentern, gefolgt von der württembergischen Infanterie,das Eindringen in die Stadt erleichtern. 2 bayersche Kompagniensollten gleichzeitig den Tambour vor der Brücke des Vorgrabensam Ohlauer-Thor angreifen; ein Detaschement von 150 bayer-schen Freiwilligen endlich längs der Ohlau, ein anderes gegendas Schweidnitzer-Thor Vordringen, und alle Batterien ihr Feuerlebhaft unterhalten, um die Aufmerksamkeit der Belagerten wäh-rend des Sturmes zu theilen.

Um 4 Uhr Morgens des 23. waren die beorderten Truppenin der Ohlauer-Vorstadt aufgestellt worden. Früher hatte manwegen des Mondlichts den Angriff nicht beginnen können. Manhatte besondere Arbeiter verlangt, um die Flöße zu tragen; siewaren aber nicht eingetroffen, und die angreifenden Truppen hat-ten nun auch zum Transport der Flöße benutzt werden müssen.

Erst um 5 Uhr hatte das erste Floß in den Vorgraben ge-bracht werden können; es war 3tll lang und man hatte noch3 andere von 1215^ einbringen müssen, um an das jenseitigeUfer zu gelangen. Die Sapeurs, unerfahren in dergleichen Ar-beiten, hatten das Zusammenbinden der Flöße nur langsam zuStande bringen können; ein betrunkener Offizier war auf dieFlöße gekommen und hatte die Arbeiter ebenfalls sehr behindert,und endlich hatte ein unüberlegter Zuruf und der Sprung einesfranzösischen Sapeur-Unteroffiziers ins Wasser, um die Flößean den Pallisaden der angegriffenen Enveloppe zu befestigen, einen