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4 : 2, Der Felzug von 1807. - 1851 (1855)
Entstehung
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5) in Silberberg:

3. Musketier-Bat. von Alvensleben, mit den dazuge-tretenen Ranzionirten, Land-Reserven und Rekruten 1200 M.

Artillerie und Gehülsen. 80 -

Jäger ... ^">0 -

zusammen 1330 M.

6) in Schweidnitz:

3. Musketier-Bat. von Schimonski ..... 800 M.

3. - - Strachwitz. 800 -

Depots der Ober- und Niederschlesischen Füsiliere . 000 -

Ranzionirte, Land-Reserven und Rekruten . . . 800 -

Artillerie, Gehülsen und Mineurö. 400 -

unberittene Kavalleristen. 250 -

Jäger. HO -

zusammen 3760 M.

An Kavalleristen waren damals, außer den Kommandos inden Festungen, 1200 Mann dergestalt sormirt, daß sie allenfallsgegen den Feind geführt werden konnten; doch vermehrten sie sichtäglich.

Im Ganzen waren also 22,458 Mann vorhanden, ohne dieGarnison von Breslau, welche auf c. 6000 Mann incl. 240 be-rittene Kavalleristen angenommen werden kann.

Obgleich die neu sormirten Truppen, besonders die Infan-terie, noch nicht gänzlich bekleidet, bewaffnet, ausgebildet und mitOffizieren versehen, auch die Festungen immer noch schwach be-setzt waren, glaubte der Graf Götzen dennoch, daß Alles aufge-boten werden müsse, um Breslau zu retten. So lange der Feindnicht Herr von diesem großen Platze, war er auch nur Herr voneinem kleinen Theile Schlesiens, und eS blieben den Preußenimmer noch viele Hülfsquellen zur Verstärkung der Truppen, zurbessern Armirung und Proviantirung der Festungen; der Verlustvon Breslau, als der Hauptstadt der Provinz, mußte dagegennothwendig den Enthusiasmus der Bewohner lähmen, und derFeind erhielt durch Breslau überflüssige Mittel an Geschütz, Mu-nition und Bedürfnissen aller Art, um die Eroberung der übrigenFestungen mit mehr Nachdruck betreiben zu können. Ein Entsatz