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auch wurde Alles zur Aufstellung der auS Küftrin erwärmenMörser und schweren Haubitzen vorbereitet, welche am 14. ein-geschifft waren, aber durch den Wasserstand der Oder aufgehaltenwurden.
Am 18. November versuchte die Artillerie der Festung,die zunächst der Sternschanze belegeue Wassermühle, die sogenannteGrundmühle, welche einem bayerschen Posten Schutz gewährte, inBrand zu setzen, gelangte indessen nicht zum Ziel. Unter derFührung des Ingenieur-Offiziers vom Platz ging ein Kommandovon 1 Offizier, 40 Mann vom 3. Bataillon von Grevenitz undeinigen Artilleristen mit Pechkränzen nach der Mühle vor, besetzteschnell den Ansgang der Gebäude, nahm den feindlichen, über-raschten Posten von 1 Offizier und 23 Mann des !4. Linien-Regiments nach geringem Widerstand gefangen, zündete die Ge-bäude an und kehrte nach der Festung zurück. Es gelang in-dessen dem Müller, die Mühle zu retten.
Der Feind näherte sich den Werken allmälig mit seiner In-fanterie in kleinen Gruben und cröffnete am 19. sein Gewehr-feuer, so daß die Kugeln bis in die Stadt flogen. In den fol-genden Tagen wurde dies Feuer fortgesetzt, und vergebens be-mühte sich der Ingenieur vom Platz, den Artillerie-Offizier zu be-wegen, durch ein lebhaftes Kartätschfener theils den Feind anFortsetzung der Eingrabungen zu hindern, theils dessen Feuer zudämpfen. Der Artillerie-Offizier erklärte dies für eine unnützeMunitionsverschwendung, so daß das feindliche Feuer immer näherrückte und immer regelmäßiger ward, zuweilen auch durch Granat-seuer unterstützt wurde. Es waren diese Anordnungen von Sei-ten deS Feindes auf Befehl Napoleons getroffen worden, um da-durch die Besatzung Tag und Nacht zu beunruhigen und mürbeund zur Uebergabe geneigt zu machen.
Endlich am 22. November, als der Feind sich mit seinenGruben besonders längs der Allee von Rauschwitz genähert hatte,wurde der Lieutenant Sommerfeld mit dem Detaschemeut des Re-giments Zeuge in die zunächst gelegenen Außcnwerke vorgesandt,auch auf den Vorschlag des Ingenieurs vom Platz ein 12pfünderin die Kontregarde deö preußischen Ravelins gebracht, um den