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4 : 2, Der Felzug von 1807. - 1851 (1855)
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danten Thür und Thor öffnete, statt daß ihnen eindringlich ge-macht werden mußte, daß nur ein Wehren bis auf den letztenMann, mit Hintenansetzung alles eigenen Meincns über weisesoder unweiscö Handeln, dem Vaterlande wahren Nutzen bringenkonnte, daß ein Kommandant keinem andern Gedanken Raumgeben dürfe, als seinem Kriegsherrn die Festung zu erhalten, undwenn darüber Einwohnerschaft, Besatzung und er selbst unter-gingen.

Außerdem befahl der General Lindener allgemein, bei derSchwäche der Besatzungen sich vorläufig auf die Armirung undVerteidigung des Hauptwalles zu beschränken, und nur, nachMaßgabe der Verstärkung der Besatzungen, zu den Außenwerkenüberzugehen, um nicht in der Absicht Alles zu vertheidigen, Alleszu verlieren. Es war dieses eine Maßregel, die sich nur demAnscheine nach rechtfertigen ließ, aber, allgemein angewandt, fehler-haft war, da z. B. in Schweidnitz die Außenwerke die Haupt-sache, und der Hauptwall nur vorhanden war, um nach demVerlust eines der Forts einen unmittelbar darauf folgenden Sturmabzuhalten.

Zu allem diesem kam aber noch, daß der General Lindenerbei der Bereisung der Festungen seine Ansicht gegen die Kom-mandanten nicht zurückhielt:

daß Alles verloren und vorbei sei, und man sich nurgegen einen oonp <lo inain sichern müsse, um eine gute Ka-pitulation zu erhalten."

In seinem Berichte an den König vom 29. Oktober ver-hehlte der General seine Ansicht durchaus nicht, indem er sagt:Als ehrlicher Mann kann ich E. M. nicht die mindeste Hoff-nung machen, daß die Festungen eine Belagerung en k'orms aus-halten können, dazu war die Zeit zu kurz rc." vorzüglich aberberuft er sich auf die gänzliche Invalidität der Kommandanten,der meisten Bataillons-Kommandeurs und der Kompagniechefs.

Roch unterm. Oktober hatte der Minister Graf Hovmbefohlen:ohne die größte Noth, und bevor der Feind nicht wirk-lich in die Provinz eingerückt sei, nicht mit Anschaffung der Na-turalien zur Verproviantirung der Festungen vorzugehcn;" doch