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4 : 2, Der Felzug von 1807. - 1851 (1855)
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bliebenen Streitkräfte anzugeben, da die 3. Musketier-Bataillonevon sehr verschiedener Stärke waren, doch wird man nicht zu sehrfehlen, wenn man sie durchschnittlich zu 700 Mann annimmt.Nach diesem würden die 18 Linien- und 3. Bataillone etwa12,000 Mann betragen haben, zu welchen noch gegen 800 Fü-siliere, etwa 800 berittene Kavalleristen, eine bedeutende Anzahlunberittene Mannschaft mit etwa 1300 Remonte-Pferden und1904 Feld- und Festungs-Artilleristen gezählt werden müssen, sodaß die ganze Macht aus 17,000 Mann, ohne Mineurs undInvaliden, bestanden haben wird. Nachdem später sich mit die-sen Streitkräftcn noch das 3. Musketier-Bataillon des RegimentsZastrow aus Kalisch, das Depot des Füsilier-Bataillons Greiffen-berg der 2. Warschauer Brigade, die Depots der Dragoner-Re-gimenter Jrwing und Osten und des Husarcn-Bataillons Bila,vereinigt hatten, möchte sich der effektive Stand der schlesischenTruppen in der letzten Hälfte des Oktobers auf o. 18,300 Mann,ohne Invaliden, belaufen haben. Zum größten Theil standendiele Truppen in den Festungen Glogau, Breslau, Brieg, Kosel,Neiße, Glatz, Silberberg und Schweidnitz vertheilt, und es genügtein oberflächlicher Blick, um beurtheilen zu können, daß sie beiweitem nicht ausreichten, um die zum Theil sehr ausgedehntenBefestigungen, für den Fall eines ernsten Angriffs, kräftig zu ver-theidigen, geschweige dem eindringenden Feinde im offenen Feldeentgegenzutreten.

Für die Armirung der schlesischen Festungen war, wie früherbereits erwähnt, bei der Mobilmachung der Armee nicht das Ge-ringste veranlaßt worden, weil man sich nicht die Möglichkeit ge-dacht hatte, daß ein feindlicher Einfall so bald erfolgen und dieProvinz vertheidigungslvs überraschen könnte.

Die Bewegungen des Hvhenloheschen Armee, die sich amBober versammelt hatte und über Dresden nach der ober» Saalemarschirt war, hatten dem Brigadier der schlesischen Festungen,dem General-Major Lindener, frühzeitig die Hoffnung benommen,daß im Fall eines unglücklichen Ausganges des ernsten Zusam-mentreffens der preußischen Armee mit dem Feinde, irgend welchebedeutendere Truppenmassen die Provinz Schlesien auf dem Rück-