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mi anderes Detaschement die Fähren zwischen Rinteln und Holz-minden, und endlich ein Detaschement von k Kompagnie desFüsilier-Bataills. Kaiserlingk und !0 Pferden von Pletz-Husarenbei Härter und Holzminden die Fähren bei Holzminden und Be-verungen beobachten und beim Anrücken der Franzosen auf dasrechte Ufer schaffen. —
Als der General Brüsewitz auf sein Ansuchen den Abschiederhielt, wurde der General-Major Lecoq mit dem Kommandoder Truppen in Westphalen beauftragt- Dieser General standnoch im kräftigsten Mannesaltcr, genoß das besondere Vertrauendes Königs und hatte einigen Ruf in der Armee erworben. Dieunter seiner Leitung stattgehabte Aufnahme von Westphalen unddie Anfertigung der Karte dieses Landes, ließ eine besondereTerrainkenntniß voraussetzeu und ihn vorzugsweise zu dem Kom-mando geeignet erscheinen. Auf der Reise nach Münster berührteder General Paderborn, um den dort stehenden General Hagkenzu sprechen und dessen Detaschement zu besichtigen, da er in derUebcrzeugung stand, daß dasselbe ebenfalls zu dem ihm anver-tranten Korps gehöre. Der General Hagken, als älterer General,wies indessen jede Unterredung von der Hand, wogegen der Ge-neral Lecoq seinerseits jede Unterstützung des vorerwähnten pro-jektirten Vorgehens gegen die Ruhr ablehnte, sich aber endlichbewegen ließ, zwei Kavallerie-Patrouillen gleichzeitig auf Soestund Schwerte Porzusenden-
Als der General Lecoq am 2. Oktober in Münster eintraf,wußte man vom Feinde nur, daß der größere Theil der franzö-sischen Truppen Rhein aufwärts marschirt und Wesel stark be-setzt war; bei Brünen, nordöstlich von Wesel, sollte ein kleinesfranzösisches Korps von 5 bis 6000 Mann stehen, und ein ebenso starkes holländisches Lager bei Zeist, unfern Utrecht, aufgestelltsein. Die Nähe dieser feindlichen Läger war dem General Lecoqbedenklich; er zog das Füsilier-Bataillon Jvernois, bis auf einKommando von 40 Füsilieren bei Leer unter dem LieutenantTreskow, in Eilmärschen an sich und verstärkte damit seineVorposten; er befahl ferner das Heranrücken der 4 Kompag-