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in dem Augenblick, wo er den Marsch der preußischen Armee aufStettin erfuhr, sich damit begnügte, einen Theil der Kavallerie-Reserve längs der Havel abzusenden, um sich dem preußischenKorps vorzulegen, und erst nach der Einnahme von Spandau dasLannessche Korps auf demselben Wege folgen zu lassen. Bei ge-hörigen Anordnungen Seitens der preußischen Befehlshaber, würdeder Großherzog von Berg zurückgewiesen worden und der M.Lannes zu spät gekommen sein. Ob es nicht geeigneter gewesenwäre, daS was geschehen, nicht zu unterlassen, aber zugleich denM. Davout, der am 25. Oktober recht gut noch 2 Meilen, mitder leichten Kavallerie sogar noch 4 Meilen über Berlin hinausmarschiren konnte, direkt über Bernau, Neustadt-Eberswalde undAngermünde auf Stettin gehen zu lassen? In gerader Richtung18 Meilen entfernt, konnte die Spitze des Korps die Gegend vonStettin am 28. Abends erreichen, zu welcher Zeit die preußischenKolonnen im günstigsten Fall bei Löcknitz eintrafen, mithin ge-nothigt wurden, sich nach Schwedisch-Pommern zu werfen, oderbei richtiger Kombination der Bewegungen von Seiten der Fran-zosen, das Gewehr zu strecken. Fand man die Defileen der Welseauf der Straße nach Stettin gesperrt, und wurde durch die vor-angegangene leichte Kavallerie frühzeitig davon benachrichtigt, soblieb dem M. Davout immer noch übrig, sich von Angermündelinks über Greiffenberg und Gramtzow auf Löcknitz oder Prenzlauzu wenden, je nach den Umständen und den Nachrichten über denMarsch der Preußen. Das Defilee von Prenzlau konnte dieSpitze am 27. Abends, das von Löcknitz im Laufe des 28. er-reichen. Bei solchen Maßregeln und bei der Richtung des FürstenHohenlohe war es nicht wahrscheinlich, daß ein Mann der preu-ßischen Armee über die Oder entkam. Es ist nicht zu übersehen,was Napoleon bewogen hat, mit 3 Korps und einem Theil derKavallerie-Reserve bei Berlin stehen zu bleiben; denn daß diepreußischen Befehlshaber so verfahren würden, wie es geschehen,war unmöglich vorauszusehen. —
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