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trouillen streifen rechts über Belzig und Brück in der Richtungauf Belitz und melden nach Brandenburg.
Die Haupt-Kolonne macht ebenfalls einen forcirten Marschvon 5 bis äs Meilen über Genthin bis diesseits Plane. Aufdem Rendezvous diesseits Genthin finden die Mannschaften Brod,Branntewein und Bier, die Pferde das benöthigte Futter, umeinige Stunden zu ruhen. Es sind solche Haltpunkte schon umdeswillen geboten, damit die Truppen wieder in strengeren Zu-sammenhang kommen, als dies bei dem bloßen Marsch aus einemQuartier in das andere zu erzielen ist.
Alle entbehrliche Bagage und alle unbewaffneten Mann-schaften werden unter gehöriger Bedeckung von Genthin bis aufden halben Weg nach Rathenow gesandt, um über diesen Ort,über Friesack, Zehdenick und Prenzlau Stettin zu erreichen. DerGouverneur von Stettin wird angewiesen, die Unbewaffneten,Versprengten rc. zu sammeln, zu bewaffnen und nach den Um-ständen weiter auf Danzig in Marsch zu setzen, oder als Ver-stärkung der Besatzung zurückzubehalten.
Die Arriergarde besetzt die Uebergänge über den PlaueschenKanal bei Genthin und auf der Straße von dort nach Plaueund kantonirt in den umliegenden Dörfern von Genthin auf demnördlichen Ufer des Kanals. Was sich bis zum 22. Abendsnoch nicht von Magdeburg her hat mit der Arriergarde vereini-gen können, wird nicht weiter beachtet.
Am 23. Oktober, wo die Armee nunmehr im Weitermarschbis Spandau in der rechten Flanke vollständig durch die breiteHavel gedeckt ist, wird die bisherige Flankendeckung zur Avant-garde, und macht wiederum einen starken Marsch in der Richtungauf Spandau, etwa bis Nohrbeck und Dalgow, — 5 Meilen.Füttern bei Tremmen in der Höhe von Nauen. Offiziere gehenauf Potsdam, um sich zu überzeugen, daß alle dortigen Ueber-gänge gründlich zerstört und gehörig besetzt sind.
Der Kommandant von Spandau erhält den Befehl, die un-tere Havelbrücke beim Ort und die Spreebrücke bei Charlotten-burg abtragen und letztere durch ein Detaschement der Garnisonbesetzen zu lassen.