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Verpflegungs-Kommissarien einige Offiziere mit Ertrapost voraus,um auf den verschiedenen Etappen bis Potsdam, Vorspannwagenund Vorspaunpferde zu versammeln, welche ein angemessenes Kom-mando Infanterie und einige Fußgeschütze von Burg ab zu trans-portiren bestimmt wurden. Das Kommando erhielt den Auftrag:die Havelübergänge bei Brandenburg, Banmgartenbrück, Potsdamund Kl. Glienicke zu zerstören und so lange zu behaupten, bisdie Armee sie hinter sich hatte.')
Nach diesen Anordnungen setzte manam 2l. Oktober die bereits ans dem rechten Elbufcr stehendeKavallerie des westprenßischen Reservekorps — 20 Schwadronen— über Möckern auf Hohen-Ziatz (4< Meilen) als Flanken-deckung der Haupt-Kolonne in Marsch. Dieselbe entsandte schonvon Magdeburg auö gewandte Offiziere mit den ausgesuchtestenMannschaften und Pferden zur Seite über Gommern, Lohburg,in der Richtung auf Belzig, um wo möglich Nachrichten überden Marsch des Feindes von Roslan und von Wittenberg ansBerlin einzuziehen. Die detaschirten Offiziere bedienen sich allerzweckdienlichen Mittel — Postpferde, bürgerlicher Kleidung, sichererEinwohner :c. — um ihren Auftrag zu erfüllen, und melden nachHohen-Ziatz.
Die gesammte Infanterie und Artillerie, so wie die durchMagdeburg und unmittelbar unterhalb über die Elbe gehendeschwere Kavallerie gehen am 2 k. auf Burg (3^ Meilen) undsammeln sich diesseits der Stadt in der Kolonne, um erst einiger-maßen übersehen zu können, was man überhaupt an geordnetenTruppen und was man an unbewaffneter Mannschaft erübrigthat. Dann rückt Alles in die Quartiere in und jenseits derStadt, zu beiden Seiten der Straße nach Genthin?) mit Aus-nahme des vorerwähnten Kommandos, welches, den intaktesten
1) 800 Füsiliere des westpreusiischen Reservekorps und 8 Fußgeschützewürden vollkommen ausgereicht haben.
2) Es kann an diesem wie auch an den übrigen Tagen, wo nicht einBivouak vorgezogen wird, nur von engen Marschquartieren die Rede sein,in welchen die Wirthe durch Heranziehung nicht belegter Ortschaften in derVerpflegung erleichtert werden.