der vom Obersten Osten bei Lancnbnrg zurückgelassenen Abtheilungzu gedenken sein. —
Der General Pelet, den wir in der Nacht zum 5. Novemberim Bivouak bei Gadebusch verlassen haben, war am 5. früh, so-bald die Signalschüsse fielen, mit den bei sich habenden 4 Schwa-dronen des Regiments König von Bayern-Dragonern und < reit.Batterie Heidenreich sogleich nach Gadebusch aufgebrochen, aberbeim Durchmarsch durch Infanterie des 2. Korps, Bagage undRudorf-Husaren aufgchalten worden. Bei seiner Ankunft aufdem frühem Rendezvous Turnow waren die Truppen seiner Di-vision nicht aufzufinden; er wartete so 2 Stunden, als ihm derAnmarsch feindlicher Kavallerie gemeldet wurde. Nun verweilteer noch eine Zeitlang in einer etwas verdeckteren Aufstellung, bisder Feind von mehreren Seiten weiter vordrang. Andere preu-ßische Abthcilungen, welche auch nach Turnow kamen, wurdenvon dem cingetroffenen Lieutenant Hcinemann vom Gencralstabezurecht gewiesen und erreichten auch glücklich die Armee; der Ge-neral Pelet säumte aber, dessen Rath zu befolgen, und da er frü-her vom General Winning gehört hatte, daß der General Blücherbei Boitzenburg über die Elbe gehen wolle, er auch ein Kommandoseines Regiments dem Major Graf Chasot hatte zuweisen müssen,so glaubte er den Marsch der Armee abgeändcrt und ans Boitzen-burg gerichtet. In dieser Ansicht schlug er den Weg nach Ratze-burg ein, um sich mit den übrigen Truppen wieder zu vereinigen,und zwar bei seiner Korpulenz im langsamsten Schritt, unteröfterem Halten. Als er unweit Ratzcburg ein Gebüsch erreichthatte, sah er plötzlich jenseits vor sich eine Linie feindlicher Ka-vallerie. Der Lieut. Heinemann rieth dem General, schnell durcheine kleine Abtheilung den Feind zu beschäftigen, und sich mitdem Rest des Regiments links zu werfen, um über Schmilau denRatzeburger See südlich zu umgehen. Der General ging daraufnicht ein, sondern blieb unentschlossen halten, bis ohne sein Zu-ihun die ^ reit. Batterie Heidenreich vorging und den Feind be-schoß, und die 4 Schwadronen in Intervallen aufmarschirten. DerFeind fuhr 8 Geschütze dagegen auf, tödtete einige Artilleriepferde,umging das Regiment mit mehreren Schwadronen in der rechten