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ler, als er mit seiner Husaren-Schwadron sogleich dem weit über-legenen Feinde entgegenging, und im Kanonenfeuer so lange hal-ten blieb, bis die Jäger sich hinter ihm weggezogen hatten. DerFeind folgte nur noch mit Kugelfeuer. Der Rückzug ging bis zumDorfe Alt-Schwerin, wo am dortigen Paß, zwischen dem Plauer-und Schweriner-See, um 10 Uhr Abends ein Bataillon des Re-giments Tschammer und einige Kanonen zur Aufnahme bereitstanden- Die Arriergarde bivouakirte bei Alt-Schwerin. DerFeind folgte noch in der Nacht bis nahe gegenüber.
Der Verlust der Arriergarde war nicht unbedeutend. EinOffizier — Lieutenant Schütz von den Jägern — todt und vierverwundet.') Der Verlust deS Feindes muß viel beträchtlicher ge-wesen sein. Von 8 Uhr Morgens bis 10 Uhr Abends hatte dieArriergarde 2 Meilen zurückgelegt, und somit dem überlegenenFeinde 14 Stunden Widerstand geleistet. Die Truppen warendurch solchen Erfolg, den ersten im Kriege, sehr ermuthigt.
Der Feind war auch dem Blücherschen Husaren-Regmt. beiseinem Abzüge aus der Gegend von Jabel bis in die Nähe vonAlten-Gaarz gefolgt, wo cs Nachmittags eintraf, und von derInfanterie des Generals Oswald und dem Dragoner-RegimentHertzberg ausgenommen wurde. Die Infanterie setzte alsbald denRückzug durch das dortige See-Desilee fort; die Kavallerie folgte,von feindlichem Granatfeuer begleitet. Obgleich die Brücke desDefilees abgebrochen worden, verfolgte der Feind dennoch bis zumDunkelwerden, worauf der General Oswald Abends 0 Uhr vonder schweren Division Natzmcr bei Glanitz am Krakvwer-See aus-genommen wurde. Die Arriergarde bivouakirte.
Der General Blücher, der sein Hauptguartier in Alt-Schweringenommen hatte, war in Ungewißheit gewesen, von welcher Be-deutung daS Gefecht beim 2. Korps sei, hatte 5 Schwadronenvon Rudorf-Husaren des 1. Korps gegen die Hütten bei Glanitzzur Verstärkung Vorgehen lassen, und war selbst, nachdem erdem General Pletz den Befehl crtheilt hatte, sich hinter dem De-filee von Alt-Schwerin zu setzen, bis zur Karowschen Glashütte
t) Unter diesen auch der Oberst Jork.