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bei Koblenz auf einem ihm bekannten Wege, und erreichte am29. früh um 10 Uhr Stettin. Der Regiments-QuartiermeisterLangheinrich ging um 1 Uhr in der Nacht von Pasewalk ab,ließ Löcknitz rechts, ging mitten durch die Waldungen nach Zie-genort am Papenwasser, und wurde am 13. nach Gr. Stepcnitzübergesetzt. —
Der General Lasalle, der den Paß von Löcknitz durch diepreußischen Truppen geräumt fand, ging am 29. gegen Stettinbis Neuenkirchen vor; der Großherzog von Berg rückte mit derDragoner-Division Grouchy und der Infanterie-Division Süchetdes Korps von Lanneö nach Löcknitz, von wo die Dragoner nochbis Bismark poussirt wurden.
Kapitulation von Stettin am 29. Oktober.
Erst am 17. Oktober war von dem Ober-Kriegs-Kollegiumder Befehl erlassen worden, die Festung gegen einen gewaltsamenAngriff in Bereitschaft zu setzen, und erst am 20. schrieb dasGouvernement die erforderlichen Zimmerleute und Arbeiter vomLande aus. An diesem Tage traf der General-Lieutenant Geusau,der Direktor des Ingenieur-Departements, selbst in Stettin ein,und brachte mehr Leben in die Vertheidigungs-Anstalten; demGouvernement wurden noch 4 Ingenieur-Offiziere zur Dienstlei-stung zugetheilt; dem General Rauch, Direktor der Ingenieur-Akademie, wurde die Oberaufsicht über die Arbeiten übertragen;auch wurde dieser General vom Könige zum Bice-Kommandantenernannt. Gouverneur war der 81jährige General-Lieutenant Rom-bcrg, Kommandant der General-Major Knobelsdorf, Ingenieurvom Platz der Major Harenberg.
Wegen Kürze der Zeit mußten die Vertheidigungs-Anstaltenauf den Hauptwall und das Fort Preußen beschränkt, die vor-liegenden Außenwerke, wegen des gänzlich verfallenen Zustandes,verlassen werden. Dennoch war am 29. Oktober die Festung, nachzuverlässigem Bericht, gegen einen Handstreich vollständig gesichert,so daß sich der Feind ihrer nur nach einer dreiwöchentlichen