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2 : 1, Der Feldzug von 1806. - 1850 (1855)
Entstehung
Seite
208
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Uebergänge besetzten. 30 bis 40 Husaren von Köhler besetztenden Paß von Löcknitz; der Oberst Wiersbitzki mit dem Rest derKöhlerschen- und einen Theil von Württemberg-Husaren postirtesich bei Plöwen, ein Soutien von letzterem Regiment bei Neuen-kirchen.

Nach dem Bericht des Großherzogs von Berg sollte der Ge-neral Lasalle bereits am 28. um 4 Uhr Nachmittags Löcknitzerreicht und die Brücke daselbst haben abbrechen lassen, indessenunterrichtet von der Anwesenheit preußischer Truppen in seinemRücken bei Pasewalk, auf Berkholz zurückgegangen sein. Die preu-ßischen Berichte sagen darüber nichts; doch da das Kommandodes Majors Heklau vom 3. Bataillon des Infanterie-RegimentsKunheim vom Feinde bei Löcknitz umgangen und ohne einen Schußzu thun gefangen genommen wurde, so ist es möglich, daß diesvor dem Eintreffen des Obersten Wiersbitzki geschehen, und derGeneral Lasalle auch noch vor der Ankunft der Husaren nachBerkholz zurückgegangen ist.

Um 10 Uhr Abends traf ein feindliches Detaschement beiLöcknitz ein, und forderte die Husaren zur Uebergabe auf. Amfrühen Morgen des 29., als der Oberst Wiersbitzki bedeutendeKräfte sich gegenüber sah, trat er, verfolgt vom Feinde, den Rück-zug auf Stettin an, wo er zu Mittag eintraf und sogleich überdie Oder marschirte.