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Stettin ohne Gefahr nicht erreichen, und ich kann auf IhreWachsamkeit und Ihr Talent hier wohl besonders rechnen."
„Habe ich erst so viel gewonnen, daß ich, pasfirte der Feindden Finow-Kanal, immer sicher Stettin erreichen kann, so macheich Halt, um das Blüchersche und daS Weimarsche-Korps ganzan mich heranziehen zu können."
„Wahrscheinlich werde ich in der Gegend von Prenzlau etwashalten bleiben. Vor dem 1. oder 2. November wird das Wei-marsche-Korps nicht viel über Prenzlau hinaus sein können; bisdahin werden Sie in der Gegend von Joachimsthal bleiben müssen,und dann, wenn ich Sie avertire, werden' Sie Ihren Rückzugüber Schwedt machen und die dasige Brücke über die Oder ab-tragen lassen."
Neustadt, den 24. Oktober 1bll>6.
F. L. F. z. Hohenlohe.
In Neustadt erhielt der Fürst die Antwort des Königs aufsein Schreiben aus Magdeburg mit der Einwilligung des Marschesnach der Oder. Der König empfahl, so viel als möglich jedesernsthafte Gefecht mit dem Feinde zu vermeiden, und wiederholtedie Benachrichtigung, daß er den Marquis Luchesini in das fran-zösische Hauptquartier gesandt habe, um in Unterhandlungen zutreten; sollte hieraus etwa der Abschluß eines Waffenstillstandeshervvrgehen, so werde der Marquis die kommandirenden Generalevon den Bedingungen unterrichten, und könnte diese Benachrichti-gung dann als offiziell und bindend betrachtet werden.
Ueber die Bewegungen des Feindes erfuhr der Fürst am 24.,daß französische Abtheilungen an diesem Tage in Berlin einge-rückt seien, daß feindliche Patrouillen am linken Elbufer bisTangermünde gekommen, daß bei Magdeburg stark kanonirt wor-den, und ein französisches Lager bei Koswig stehe.
Der Lieutenant Braun, der Begleiter des Majors Knesebeck,meldete: daß die Brücken zwischen Fehrbellin und Liebenwalde ab-gebrochen seien, daß aber die Zerstörung der Uebergänge zwischendiesem Ort und der Oder äußerst schwierig und dennoch von ge-ringem Erfolg sein würde, da in diesem Raum 16 Fahr- und11 Laufbrücken befindlich, der Kanal sehr schmal und das Wasser