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2 : 1, Der Feldzug von 1806. - 1850 (1855)
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mandirende Offizier bei Braunschwcig hatte stehen lasse, wurdedurch Pferde eines in Braunschweig Vorgefundenen fliegendenPserdedepots bespannt.

Auf die Nachricht, daß der Feind von Halberstadt aus gegenSeehausen vorrücke, um die noch zurückseienden preußischen Trup-pen von der Elbe abzuschneiden, beschloß der Herzog, das Gerüchtauszusprengen, als beabsichtige er über Hablberstadt Magdeburgzu erreichen, um, wenn der Feind dadurch irre geführt wurde,den Marsch gegen die niedere Elbe gesichert zu sehen. Gelangdie Täuschung nicht, so blieb immer noch übrig, den Feind imNothfall selbst anzugreifen und sich Bahn zu machen.

Der Minister Ingersleben meldete aus Hannover, daß nachdem Abmarsch des Gen. Bila 1. das Volk daselbst sehr unruhiggeworden sei, die preußischen Adler abgerissen und dagegen dieenglischen Wappen ausgehängt habe, daß er daher Hannover ver-lassen müsse.

Den 22. Oktober marschirte der Gen. Pelet nach Vors-felde, die gestimmte Infanterie und das Hauptquartier nach Königs-lutter, die leichte Kavallerie unter dem General Pletz, zu welcherdas in Duderstadt zurückgelassene Bataillon von Köhler-Husarenstieß, nach Schöppenstädt und Gegend.

Das 2. Bataillon von Pletz-Husaren kam von Heiligenstadther bis Wolfenbüttel heran.

Der General Zweifle! kam zurück, ohne einen Mann von denbefreiten Kriegsgefangenen zum Korps zu bringen. Der Generalhatte etwa 300 Mann vorgefunden, doch waren sie, nachdem sieLöhnung und Brod von ihm empfangen hatten, ohne weitere Be-fehle abzuwarten, auf und davon gegangen. Auch der LieutenantHellwig brachte nicht einen Mann zurück.

Abends entstand Allarm, der Feind sei von Helmstädt inAnmarsch. Der Lieutenant Eisenhart mit allen Ordonnanz-Husarenging auf Helmstädt vor, und es wies sich aus, daß daselbst nureine feindliche Patrouille gewesen war.

Nach sicheren Nachrichten sollte der M. Soult mit seinemKorps bei Hohen-Warsleben vor Magdeburg stehen, der Groß-herzog von Berg nur mit 1012,000 M. nach Halberstadt vor-