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General Gr. Kalkreuth den Befehl, bei Rogätz die Elbe zn über-schreiten, und die Mittheilnng, daß der Fürst Hohenlohe das Kom-mando der Armee erhalten habe. Um Mittag rastete und füttertedie Kolonne in der Höhe von Halberstadt, doch als man im Be-griff stand abzumarschiren, griff der Feind an. Der General Hirsch-feld war darauf vorbereitet, und empfing ihn in einer guten Auf-stellung, so daß er zurückgewieseu wurde. Der Marsch wurdenun unter Verfolgung bis k Meile vor Oschersleben fortgesetzt,wo der Feind nicht weiter drängte. Bei Halbcrstädt hatten sichnoch 2 Schwadr. Blücherscher Husaren unter dem Major Sydoweingesunden. 3 Schwadronen von Württemberg-Husaren unterdem Major Grauer waren über Bennekensteiu und Wernigerodeauf Halberstadt marschirt und jenseits Dercnbcrg auf starke feind-liche Kavallerie gestoßen. Der Major bog links über die Holz-cmme aus- Dennoch kamen die Franzosen den Husaren zuvor,die sich nun mit dem Verlust von etwa 30 Mann zum GeneralHirschfeld durchschlagen mußten. Die Infanterie wurde in Oschers-leben, die Kavallerie in.den umliegenden Dörfern untergebracht.In Oschersleben wurde eine l2pfündige Batterie vorgefunden undmitgenommen; dagegen waren das I.Bataill. von Königin-Dra-gonern und 3 Schwadr. der Leib-Karabiniers durch ein Mißver-ständniß von Blankenburg nach Quedlinburg marschirt, wo derOberst Zielen so lauge verweilte, bis der feindliche Vortrab sichzeigte, und dann der Hohenlohcschen Kolonne auf Egeln folgte.
Am 20. marschirte der General Hirschfcld nach Neu-Halkens-leben. Der Feind folgte nur in der Entfernung mit einiger Ka-vallerie. In einer Meldung an den Fürsten Hohenlohe schilderteder General den Zustand der Truppen höchst betrübt und batdringend um wenigstens einen Ruhetag, um die Fußbekleidungwieder in Ordnung zu bringen. Durch das im Wassergchen imHarze (in den Thälern), durch die täglichen Märsche von 4—5Meilen hatten sich alle Leute, auch die Offiziere, die fast alle diePferde verloren, die Füße völlig durchgegangen, so daß das Blutin die Schuhe lief, und nach wenigen Tagen ein großer Theilmarschunfähig werden mußte. —
Der M. Soult war am 18. Morgens mit seinem Korps