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ziehen zu können, indem man sich schmeichelte, daselbst die Zeit zugewinnen alle Korps und Kolonnen zu sammeln.
Alle noch auf dem linken Elbufer umherirrenden kleinerenAbtheiluugen, die aufzusuchen mehrere Offiziere abgeschickt wur-den, sollten ganz links in die Richtung über Wittenberge, Prih-walk, Malchow, Neu-Brandcnburg, Ferdinandshof auf Stettindirigirt werden.
Für den 21. ergab sich dem Fürsten Hohenlohe nicht dieAussicht, daß er sein Vorhaben, die Truppen völlig zu ordnen,würde ausführeu können. Es hätte dies nur auf der Seite derCitadelle geschehen können, und da hierzu doch einmal ausgerücktwerden mußte, so beschloß der Fürst lieber gleich einen Marschzu machen, wie man sich denn überhaupt vornahm, die erstenMärsche nicht zu groß zu machen, um sich allmälig wieder indas Geleise der militärischen Disziplin zu bringen.
So wurde denn für den 21. folgender Befehl ertheilt:
„Sämmtliche auf dem linken Ufer der Elbe befindliche Ka-vallerie marschirt morgen früh vor Tagesanbruch durch die Stadt,passirt die Elbe und geht über Gerwisch nach Burg. Sie beziehtdie Kantonirungs-Quartiere Nigripp, Schartau, Parchau, Jhle-burg, Zerbe». Die übrige Kavallerie, die theils schon auf demrechten Elbufer steht, theils unterhalb Magdeburg übergeht, mußbei der morgenden Parole ihren Standort und ihre Stärke genauangeben, damit sie für den weitern Marsch instruirt werden kann."
„So wie die Kavallerie über die Elbe ist, setzt sich die sämmt-lichc Infanterie, die nicht zur Berthcidigung der Festung bestimmtist, ebenfalls in Marsch nach Burg, in welcher Stadt und denDörfern Detershagen, Gütter, Rccsen und Hohenseden sie kan-tonireu wird."
„Wegen der Bagage ist festgesetzt worden, daß sie nach demAbmarsch der Infanterie unter dem Schutz der Kanonen der Wällein die Stadt gezogen und mit derselben nach der Sr. Ercellenzdem Herrn General-Lieutenant Grafen Wartensleben erthciltenInstruktion verfahren werden soll."
„Major Knesebeck geht voraus; per Brigade folgen ihm1 — 2 Offiziere mit einem Kommando Ordonnanzen. Bei jeder