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Gefahr sei und daher gerettet werden möchte, was zu retten sei.Es waren sofort die nöthigen Maßregeln getroffen worden, sodaß, als am 17. der Rittmeister Dorville, Adjutant des Feld-marschalls Möllendorf, der vom Könige vom Schlachtfclde abge-sandt worden war, eintraf, und die Nachricht von den verlorenenSchlachten brachte, noch an demselben Tage die königlichen Kinder,am 18-»die Königin und die anwesenden Prinzessinnen nachStettin abreisen, zugleich die sämmtlichen Kassen, der Schatz, dieKronjuwelen rc. cingeschifft werden konnten, um durch den Finow-Kanal die Oder und Stettin zu erreichen. Nur die Familie desPrinzen Ferdinand und die Prinzessin Heinrich verblieben deShohen Alters wegen in Berlin- — Am 18. Oktober erhielt man,die Nachricht von dem Gefecht bei Halle und von der Entblößungder Straße über Dessau auf Berlin von allen preußischen Trup-pen. — Am 19. langte der Lieutenant Dittfurth von Quitzow-Kürassieren mit den Befehlen des Königs vom 17. an, und schonNachmittags brach das Staats-Ministerium und das Ober-Kriegs-Kollegium nach Stettin auf, wohin gleichzeitig 5 dritte Musketier-Bataillone der Garnison, die Depots der Gensdarmes und vonRudorf-Husaren, ein Kominando von Usedom-Husaren, die 9pfün-dige Reserve-Batterie des Hauptmanns Pritzelwitz und ein Deta-schement Artilleristen unter Führung des Ministers Grasen Schu-lenbnrg abmarschirten; 1 Bataillon, das Depot der Garde düKorps und des Jager-Regiments rückten nach Küstrin ab. Nurdas Justiz-Ministerium und der Minister Angern waren in Berlinverblieben. Die Bürger-Miliz war zur Aufrechthaltung der Ord-nung organisirt, und der Fürst Hatzfeld zum Civilgouverneur derStadt gewählt und vom Könige bestätigt worden.
Der König verließ am 18. Magdeburg, ging Vormittags inBegleitung des Prinzen von Koburg über Wollmirstädt, Rathe-now, Oranienburg, Bernau nach Küstrin, von wo aus er unterm21. und den folgenden Tagen anordnete: daß das 3. Bataill.des Regiments Zeuge mit den 3 Kompagnien, die in Frankfurtstanden, nach Küstrin abrücken und nur ein Kommando in Frank-furt belassen solle, um die zur Zerstörung vorzubereitende Oder-brücke zu besetzen; daß die in Krossen noch stehende eine Kom-