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2 : 1, Der Feldzug von 1806. - 1850 (1855)
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und noch mehr durch die vor derselben aufgestellten Truppen inihrer Wirksamkeit beschränkt wurden.

Im Lager standen um diese Zeit nachdem in der Nachtum 1 Uhr das Bataillon von Jung-Larisch aus Leipzig zurück-gekehrt war noch 2 Grenadier-, 9 Musketier-Bataillone, 5Schwadr. Dragoner, 8 Schwadr. Husaren, welche Letzteren beimersten Kanonenschuß ihre Quartiere verlassen hatten, 2 ^pfun-dige und 2 reitende Batterie. Zur Zeit des ersten Feuers langtenauch die 2 Kompagnien von Knorr aus Leipzig, und gegen Mit-tag noch das Dragoner-Regmt. Heyking und die 12pfundigeBatterie Hart an. Mit diesen Truppen und der Besatzung derBrücken gingen ziemlich genau 11,000 Mann gegen etwa 16,000Mann der beiden Divisionen Düpont und Drouet und der Ka-vallerie des M. Bernadotte ins Gefecht, da 2791 Mann Infan-terie des Reserve-Korps abwesend waren.

In der Zeit der oben mitgetheilten Anordnungen des Herzogsund des Generals Hinrichs hatte sich die Division Düpont nebstdem 2. und 4. Husaren-Regmt. vor Passendorf, gedeckt durch dieWeiden auf den Wiesen daselbst, gesammelt. Einzelne Granaten,von den Franzosen nach der hohen Brücke geworfen, waren ebensowenig wirksam als das Feuer der preußischen Bataillons-Geschütze.Die gegenseitigen Schützen standen im Feuer- Nach 10 Uhrwurden einige Geschütze auf der Marrbrücke auf dem Wegevon Passendorf nach Halle und andere Geschütze in den Weidenrechts vorwärts des Dorfes ausgestellt, um die vor der Brückefechtenden Preußen kräftiger zu beschießen. Bald war das eineBataillons-Geschütz dcmontirt; das andere antwortete noch einigeZeit, doch nun befahl der M. Bernadotto dem General Düpont: mitden 4 Bataillonen des 9. leichten uns des ll2. Linien-Regmts.den Angriff zu unternehmen, die 2 Bataillone des 9b. Linien-Regmts- und die Husaren bei Passendorf in Reserve zu belassen.

Die Angreifer rückten auf dem Damm und aus beiden Seitendesselben vor. Das Kartätschfeuer der Franzosen wirkte mörde-risch; binnen Kurzem war die Hälfte der Grenadiere und Füsilieretodt oder verwundet; der Rest wurde mit dem Bajonett theilsüber die hohe Brücke zurückgeworfen, theils abgeschnitten und ge-