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und noch mehr durch die vor derselben aufgestellten Truppen inihrer Wirksamkeit beschränkt wurden.
Im Lager standen um diese Zeit — nachdem in der Nachtum 1 Uhr das Bataillon von Jung-Larisch aus Leipzig zurück-gekehrt war — noch 2 Grenadier-, 9 Musketier-Bataillone, 5Schwadr. Dragoner, 8 Schwadr. Husaren, welche Letzteren beimersten Kanonenschuß ihre Quartiere verlassen hatten, 2 — ^pfun-dige und 2 reitende Batterie. Zur Zeit des ersten Feuers langtenauch die 2 Kompagnien von Knorr aus Leipzig, und gegen Mit-tag noch das Dragoner-Regmt. Heyking und die 12pfundigeBatterie Hart an. Mit diesen Truppen und der Besatzung derBrücken gingen ziemlich genau 11,000 Mann gegen etwa 16,000Mann der beiden Divisionen Düpont und Drouet und der Ka-vallerie des M. Bernadotte ins Gefecht, da 2791 Mann Infan-terie des Reserve-Korps abwesend waren.
In der Zeit der oben mitgetheilten Anordnungen des Herzogsund des Generals Hinrichs hatte sich die Division Düpont nebstdem 2. und 4. Husaren-Regmt. vor Passendorf, gedeckt durch dieWeiden auf den Wiesen daselbst, gesammelt. Einzelne Granaten,von den Franzosen nach der hohen Brücke geworfen, waren ebensowenig wirksam als das Feuer der preußischen Bataillons-Geschütze.Die gegenseitigen Schützen standen im Feuer- Nach 10 Uhrwurden einige Geschütze auf der Marrbrücke — auf dem Wegevon Passendorf nach Halle — und andere Geschütze in den Weidenrechts vorwärts des Dorfes ausgestellt, um die vor der Brückefechtenden Preußen kräftiger zu beschießen. Bald war das eineBataillons-Geschütz dcmontirt; das andere antwortete noch einigeZeit, doch nun befahl der M. Bernadotto dem General Düpont: mitden 4 Bataillonen des 9. leichten uns des ll2. Linien-Regmts.den Angriff zu unternehmen, die 2 Bataillone des 9b. Linien-Regmts- und die Husaren bei Passendorf in Reserve zu belassen.
Die Angreifer rückten auf dem Damm und aus beiden Seitendesselben vor. Das Kartätschfeuer der Franzosen wirkte mörde-risch; binnen Kurzem war die Hälfte der Grenadiere und Füsilieretodt oder verwundet; der Rest wurde mit dem Bajonett theilsüber die hohe Brücke zurückgeworfen, theils abgeschnitten und ge-