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General Gr. Kalkreuth auf den Fuß folge, daß der M. Berna-dette gegen Halle vordringe, und daß die Gefahr daher vorhan-den sei, bei dem geringsten Aufenthalt von Magdeburg abge-schnitten zu werden. Es blieb somit nichts übrig, als nach derVereinigung mit dem General Gr. Kalkreuth ohne Rast den Marschdurch den Harz fortzusetzen, wozu am Morgen des 17. durch denObersten Scharnhorst in Gemeinschaft mit dem Major Knesebeckdie Anordnungen getroffen wurden.
Der Fürst Hohenlohe schrieb an den König:
„Ew. Majestät zeige ich allerunterthänigst an, daß ich mitden zu Sondershausen gesammelten Truppen hier angekommenbin. — Diejenigen, welche der Oberst Scharnhorst hier diesenMorgen aufgehalten hat, habe ich mit jenen in und um die StadtRordhausen verlegen lassen. — Ich hoffe auf diese Art bei demMangel an allen Lebensbedürfnissen hier für den Augenblick dieTruppen vor Hunger zu schützen und dabei den großen Zweck zuerreichen: daß der Rückzug der Hauptarmee erleichtert wird. —Mein Plan ist alsdann: die Infanterie über Ellrich und Halber-stadt, die Kavallerie und das Geschütz über Osterode und Halber-stadt nach Magdeburg marschiren zu lassen rc."
Nordhausen, den 17. Oktober 1806.
F. z. Hohenlohe.
Der Gouverneur von Magdeburg, der General Kleist, wurdeersucht, die nöthigen Verpflegungsanstalten zu treffen, die vorläu-figen Kantonirungen zu entwerfen, die Elbbrücke zu sperren, alleFlüchtlinge zu sammeln, überhaupt alle diejenigen Anstalten zurAufnahme der geschlagenen Truppen zu treffen, die ihm theils dermündliche Befehl des Königs, theils die eigne Klugheit und Kriegs-erfahrung an die Hand geben würden.
Die Marschordnung über den Harz wurde solgendergestaltangeordnet:
1) Die gesammte Artillerie und die Kavallerie, welche nichta<1 2. namhaft gemacht worden, Rendezvous Wosteben — auf derStraße nach Ellrich — marschirt unter Leitung des Obersten Scharn-horst über Herzberg, Osterode, Gittelde, Salzgitter, Braunschweig,Gardelegen, Stendal, Arneburg nach Saudau an der Elbe;
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