31
b'e
'Om ir,Lnk,
k
Ü GkNLM killkil» büttkliNiiLlsMll, ÄM. H:
i irniü ki, >iks!elkischLcii km 7äztikiz:
Aiit«!MachmAl!IPW, !c
stk» il>r
L-ez«k
''
, sl-!^'z»k!
II>^^
gen. In Blankenburg traf man den zum Tode verwundetenHerzog von Draunschweig. —
Trotzdem, daß die Wartcnslebensche Kolonne Nordhausensomit am 16 . bereits verlassen hatte, war dennoch bei der Ankunftdes Fürsten Hohenlohe, der sich an diesem Tage um Mittagvon Sondershausen nach Nordhausen begab, nachdem er alle zer-streuten Abtheilungen re. dahin beordert hatte, das Gedränge derFlüchtigen, Verwundeten und Hungernden wiederum über alleMaßen groß. Ein Augenzeuge sagt über den Zustand in Nord-hansen: ')
„Es war unmöglich, den Bedürfnissen einer so großen undungezügelten Menge, die sich mit jedem Augenblick vergrößerte,schnell genug abznhelfen, welches Gelegenheit zu lauten Beschwer-den, großem Mißmuth und mancherlei Unfug gab. Die ausge-stellten Schilowachen wurden nicht mehr respektirt; man drang mitGewalt in die Läden der Bäcker und fing an, die Brodmagazinezu plündern, so daß nur durch sehr ernstliche Vorkehrungen grö-ßern Unordnungen gesteuert werden konnte. Es mußte Alles,was zu den Truppen gehörte, die Stadt räumen und sich vordie Thore begeben, bis auf die beiden zur Besatzung bestimmtenGrenadier-Bataillone. Der Generalquartiermeisterstab war unter-dessen aufs Emsigste beschäftigt, eine Kantonirung rings um Nord-hausen zu entwerfen, um allen anlangenden Truppen Obdach undSammelpunkte anweisen zu können. Da man durchaus nichtwußte, welche Regimenter übrig geblieben waren, und in welcherAnzahl und Ordnung sie ankommen würden, dennoch aber fürjedes derselben ein bestimmter Ort ausgeworfen werden mußte,um ihnen Befehle zu schicken, und die später Ankommenden vondem Aufenthalte ihrer Kameraden benachrichtigen zu können, mußtediese Anordnung eine Menge unangenehmer, aber ganz unver-meidlicher Jnkonvenienzen nach sich ziehen. — Denn da man beidieser Ortsvertheilung (um nur auf eine solcher Jnkonvenienzenaufmerksam zu machen) durchaus willkürlich hatte verfahren müssen,traf eS sich häufig, daß nahe an Nordhausen liegende Dörfer un-
1) R. v. L. Bericht eines Augenzeugen, Seite 227. u. f.