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und 1 —Opfündige Batterie. Die Schwadron von König vonBayern-Dragonern und das Kommando Kürassiere waren bei Mühl-hausen ebenfalls wieder zum Korps gestoßen. Sie halten denBefehl zum Marsch auf Gotha nicht erhalten, die Nacht in Kl.Fahner Quartier genommen, waren am folgenden Morgen imMarsch auf Langensalza in Gr. Fahner auf den Feind gestoßen,hatten ihn geworfen, 4 Gefangene, 30 Beutepferde gemacht, eineAnzahl preußischer Gefangener befreit und den Marsch ungestörtfortgesetzt. — Das Regiment Bailliodz-Kürassiere war von Langen-salza auf Schlotheim und von dort auf Nordhausen marschirt.
Das dem Herzog von Weimar abhanden gekommene 2. Ba-taillon Pletz-Husaren, das, wie erwähnt, zum Rüchelschen Korpshatte stoßen sollen, hatte auf dem Marsch in der Nacht zum 15.vom General Rüchel den Befehl gefunden, nach Meckfeld zu mar-schiren, bald aber die Nachricht von den Begebenheiten am 14.und vor Erfurt am 15. erhalten, sich darauf links gewandt undin der Nacht zum 17. Nachtquartier in Mechterstädt — zwischenEisenach und Gotha — genommen, wo es mit dem Detaschementdes Flügel-Adjutanten Major Grafen Götzen von Köhler-Husa-ren und Bailliodz-Kürassieren zusammentraf, das ebenfalls demHerzog von Weimar auf Mühlhausen folgen wollte. In Mech-terstädt erfuhr man durch Rauzionirte der Garnison Erfurt, daßdie gesammten Kriegsgefangenen am 17. zwischen 9 und 10 Uhrsich unter einer schwachen Bedeckung von Gotha nach Eisenachin Bewegung setzen würden, und nur die Erscheinung deskleinsten Detaschements preußischer Truppen erwarteten, um sichzu befreien. Das 2. Bataillon Pletz-Husaren setzte indessen denMarsch auf Mühlhausen am 17. Morgens fort, und detaschirtenur den Lieutenant Hellwig mit 50 Husaren ausgesuchter Mann-schaft, um die Kriegsgefangenen zu befreien. Der Lieutenant Hcll-wig legte dem Transport bei Eichrode vor Eisenach ein Versteck,ließ die Kolonne vorbei, griff dann mit Schnelligkeit die Arrier-garde an, hieb sie nieder, warf sich in Gemeinschaft mit den Ge-fangenen auf die mittlere Abtheilung der Bedeckung, die ein glei-ches Schicksal hatte, sprengte daun bis an die Thore von Eisenach,wo er die Spitze erreichte und vernichtete. Die ganze Bedeckung