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6 (1796) [Wilhelm Meisters Lehrjahre. Bd. 4]
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wieder zu finden, um sie nach Rom zu brin-gen, so würde das Kind auf den Stufendes großen Altars der Peterskirche wieder,mit seiner schönen frischen Haut umgeben,vor dem Volke dastehn. Es werde mit sei-nen eignen Augen wieder Vater und Mut-ter schauen, und der Papst, von der Ein-stimmung Gottes und seiner Heiligen über-zeugt, werde unter dem lauten Zuruf desVolks, den Eltern die Sünde vergeben, sielossprcchcn und sie verbinden.

Nun waren ihre Augen und ihre Sorg-falt immer nach dem See und dem Ufer ge-richtet. Wenn Nachts im Mondschein sichdie Wellen umschlugen, glaubte sie jederblinkende Saum treibe ihr Kind hervor, esmußte jemand zum Scheine hinablaufen, umes am Ufer aufzufangen.

So war sie auch des Tages unermüdekan den Stellen, wo das kießichte Ufer stach

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