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6 (1796) [Wilhelm Meisters Lehrjahre. Bd. 4]
Entstehung
Seite
450
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treten, sey das Paket immer schwerer gewor.den, und endlich als sie es auf die Stufen ' 8"'des Altars gelegt, habe das Kind zu fchreyen ^ -

ongefangen, und habe sich zu jedermanns ^

Erstaunen aus dem Tuche losgemacht, nur ^

ein Knöchelchen des kleinen Fingers, an derrechten Hand habe gefehlt, welches denn dieMutter nachher noch sorgfältig ausgesuchtund gefunden, das denn auch noch zum Ge- z>»!

dächtniß unter andern Reliquien in der Kirche 2^

aufgehoben werde. b§!

Auf die arme Mutter machten diese Ge» ^

schichten großen Eindruck, ihre Einbildungs- stlt

kraft fühlte einen neuen Schwung, und be- Ml

günstigte die Empfindung ihres Herzens. Sie lie

nahm an, daß das Kind nunmehr für sich lim

und seine Eltern abgebüßt habe, daß Fluch ms

und Strafe, die bisher auf ihnen geruht, o«

nunmehr gänzlich gehoben sey, daß es nur x

darauf ankomme, die Gebeine des Kindes „j