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6 (1796) [Wilhelm Meisters Lehrjahre. Bd. 4]
Entstehung
Seite
371
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ten wirklich in guter Gesellschaft zu seyn,wo man für unschicklich hält irgend eineMaterie zu lange fortsetzen, oder wohl gargründlich erörtern zu wollen. Wir glaubtenin lebhafter Gesellschaft zu seyn, wo keinSdas andere zum Wort kommen läßt. DieseUnterhaltung geben Iiir uns regelmäßig alleTage, und werden dadurch nach und nachso gelehrt, daß wir uns selbst darüber ver-wunderten. Schon stnden wir nichts neuesmehr unter der Sonne, zu allem bietet unsunsere Wissenschaft einen Beleg an. Wirvariicen, diese Art uns zu unterrichten, aufgar vielerley Weise. Manchmal lesen wirnach einer alten verdorbenen Sanduhr, diein einigen Minuten ausgelaufen ist. Schnelldreht sie das andere herum, und fängt auseinem Buche zu lesen an, und kaum ist wie-der der Sand im Untern Glase, so beginntdas andere schon wieder seinen Spruch, undAa 2