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6 (1796) [Wilhelm Meisters Lehrjahre. Bd. 4]
Entstehung
Seite
308
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denken hak, denkt es am besten in der Ein-samkeit, ich wenigstens erbitte mir auf eineStunde Urlaub. Er eilte in den Garten,Wilhelm folgte ihm mechanisch, aber inder Ferne.

Nach Verlauf einer Stunde fanden stesich wieder zusammen. Wilhelm nahm dasWort und sagte: da ich ohne Zweck undPlan leicht, ja leichtfertig lebte, kamen mirFreundschaft, Liebe, Neigung, Zutrauen mitoffenen Armen entgegen, ja sie drängten sichzu mir; jetzt, da es Ernst wird, scheint dasSchicksal mit mir einen andern Weg zu neh-men: der Entschluß, Theresen meine Handanzubieten, ist vielleicht der erste, der ganzrein aus mir selbst kommt. Mit Überlegungmachte ich meinen Plan, meine Vernunftwar völlig damit einig, und durch die Zu-sage des trefflichen Mädchens wurden allemeine Hoffnungen erfüllt. Nun drückt das