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6 (1796) [Wilhelm Meisters Lehrjahre. Bd. 4]
Entstehung
Seite
245
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Düsen drückt, den Dein Daker so tief ver-letzt hak. Muß ich nicht furchten, sie stößtDich wieder von sich mit einem Schrey, so-bald Deine Berührung ihren wahren odereingebildeten Schmerz erneuert.

Oer Kutscher ließ ihm nicht Zeit weiterzu denken oder zu wählen, er nvthigke ihnvor Tage in den Wagen; nun wickelte erseinen Felix wohl ein, der Morgen war kaltaber heiter, das Kind sah zum erstenmal inseinem Leben die Sonne aufgehn. Sein Er-staunen über den ersten feurigen Blick, überdie wachsende Gewalt des Lichts, seine Freudeund seine wunderlichen Bemerkungen erfreu-ten den Daker, und ließen ihn einen Blickin das Herz thun, vor welchem die Sonnewie über einem reinen stillen See empor-steigk und schwebt.

In einer kleinen Stadt spannte der Kut-scher aus und ritt zurück. Wilhelm nahm