Z/o
Daß ich immer vorwärts, nie rückwärtsgehe, daß meine Handlungen immer mehrder Idee ähnlich werden, die ich mir von derVollkommenheit gemacht habe, daß ich täg-lich inchr Leichtigkeit fühle das zu khun, wasich für Recht halte, selbst bey der Schwächemeines Körpers, der mir so manchen Dienstversagt; läßt sich das alles aus der mensch-liche» Natur, deren Verderben ich so tiefeingeschen habe, erklären? Für mich nuneinmal nicht,
Ich erinnere mich kaum eines Gebotes,nichts erscheint mir in Gestalt eines Gesetzes,cs ist ein Trieb der mich leitet und mich im-mer recht führet; ich folge mit Freiheit mei-nen Gesinnungen, und weiß so wenig vonEinschränkung als von Reue. Gott seyDank, daß ich erkenne, wem ich dieses Glückschuldig bin und daß ich an diese Vorzügenur mit Oemuth denken darf. Denn niemals